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Fußball-Bezirksliga

17.03.2019

Im Kellerduell: Adelzhausen gelingt Befreiungsschlag

Gersthofens Ferkan Secgin (Mitte gegen Thomas Zimmermann und Patrick Modes) erzielte beide Treffer beim 2:0-Sieg in Aindling.
Bild: Sarina Schäffer

Der BCA siegt im Kellerduell in Glött mit 2:0. Aindling verliert gegen gersthofen und bleibt erneut ohne eigenen Treffer. Das Hollenbach-Spiel wird abgesagt.

Der BC Adelzhausen macht einen wichtigen Schritt und überholt Konkurrent Glött. Der TSV Aindling befindet sich weiter in der Abwärtsspirale.

Glött – BC Adelzhausen: Gäste deutlich überlegen

In einem hart umkämpften, aber jederzeit fairen Abstiegskrimi setzte sich der BC Adelzhausen hoch verdient mit 2:0 bei der SSV Glött durch. Somit klettere der BCA erstmals in dieser Saison auf einen Nichtabstiegsplatz. Unterstützt von rund 100 Fans ging der BCA von Anfang an engagiert zu Werke und war in den ersten 25 Minuten das klar bessere Team. Auf dem holprigen Spielfeld versuchte ausnahmslos die Elf von Spielertrainer Wolfgang Klar, Fußball zu spielen, Glött hatte nur lange Bälle zu bieten, die allesamt Beute der stabilen BCA-Defensive wurden. Die Führung fiel durch Patrick Schuch nach 21 Minuten, als sein Schuss aus zwanzig Metern abgefälscht wurde. Die zwanzig Minuten vor der Pause gehörten dem Gastgeber, doch die konnten das nicht nutzen.

Nach dem Seitenwechsel stand der BCA defensiv weiter kompakt, und offensiv konnte man nach 60 Minuten bereits den entscheidenden Konter setzen: Der überragende Maximilian Ettner bediente Jürgen Lichtenstern, der alleine vor dem Torwart per Lupfer zum 2:0 traf. In der Folgezeit kam Glött kaum mehr richtig in die Zweikämpfe und überließ dem BCA viele Räume, aber die Gäste verpassten vor allem durch Torjäger Dominik Müller mehrfach, das Ergebnis auszubauen. In der Nachspielzeit hatte Glött dann seine größte Gelegenheit des Spiels, doch BCA-Torwart Michael Fottner lenkte den Kopfball von Peter Matkey noch an den Querbalken. (jüd)

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BC Adelzhausen Fottner, Albustin, Klar, Götz, Schuch, Asam, Braun (63. Grimmer), Lichtenstern, Ettner (85. Stöttner), Mahl (90. Schmid), Müller

Zuschauer 180 Schiedsrichter Kleemann (Treuchtlingen)

TSV Aindling - TSV Gersthofen: Gastgeber erschreckend schwach

Von einer Wende kann man da wohl kaum sprechen. Acht Tage nach dem 0:3 gegen Ecknach ging der TSV Aindling auch im Heimspiel gegen Gersthofen leer aus. Die Gäste setzten sich mit 2:0 durch. Auf beiden Seiten fehlten etliche Fußballer aus unterschiedlichen Gründen. Auch diesmal galt der Satz: Wer Aindlinger Großchancen notieren wollte, der konnte seinen Stift weitgehend schonen. Ferkan Secgin tauchte frei vor Torhüter Florian Peischl auf und gab ihm mit einem Heber das Nachsehen. Beim 0:2 profitierte er von einer misslungenen Abwehraktion von Simon Knauer. In der zweiten Halbzeit verflachte das Niveau, Gersthofen schaltete mehr oder weniger siegesgewiss zurück. „Erste Halbzeit war von unserer Seite desolat“, zeigte sich Aindlings Trainer „Macco“ Hoffmann erneut enttäuscht. „Zweite Halbzeit haben wir uns bemüht. Unsere Aktionen im Sechzehner sind irgendwie kläglich.“ Erneut wirkten die Gastgeber in vielen Szenen unkonzentriert, so kam es zu einer großen Zahl von Ballverlusten. Gravierend waren die spielerischen Defizite der Aindlinger. Hoffmann versuchte die erneut schwache Vorstellung so zu erklären: „Es fehlt an der Basis. Es ist einiges versäumt worden.“ (jeb)

TSV Aindling Peischl, Ettner, Zimmermann, Hildmann, Schöttl (72. Lammer), Modes, Stoll, Wiedholz, Buchhart, Inan (81. Huber), Knauer

Tore 0:1 Secgin (19.), 0:2 Secgin (40.) Zuschauer 140 Schiedsrichter Carmann (Hollenbach)

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Affing und Ecknach im Gleichschritt

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