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Fußball-Kreisliga

12.08.2018

Zeller zeigen ihre Defensiv-Qualitäten

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Der SC Griesbeckerzell um Marco Huster (weißes Trikot) hatte gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf mit Stefan Simonovic (schwarzes Trikot) zu kämpfen. Hier scheiterte Simonovic jedoch am SCG-Schlussmann Alexander Schindele. Am Ende sollte Simonovic ohne Tor bleiben.
Bild: Melanie Nießl

Beim SSV Alsmoos-Petersdorf setzt sich der SC Griebsbeckerzell mit 3:0 Toren durch. Pöttmes unterstreicht seine Ambitionen mit einem 3:1-Erfolg in Gerolsbach.

Der Ball rollt wieder in der Fußball Kreisliga Ost. Zum Auftakt kommt Alsmoos-Petersdorf zuhause gegen Griesbeckerzell unter die Räder. Pöttmes entführt die Punkte aus Gerolsbach und Friedberg sorgt für ein erstes Ausrufezeichen.

Alsmoos-Pet. – Griesbeckerzell 0:3

Frank Echter wirkte am Sonntagabend ein wenig ratlos: „Wir können tun, was wir wollen, wir schaffen es nicht, gegen Griesbeckerzell zu gewinnen.“ Am Sonntag setzten sich die Gäste auf der Anlage an der Straße nach Hohenried mit 3:0 durch. „Erste Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel“, rechnete Echter vor und folgerte daraus: „Wir müssen 2:0 führen.“ Das wäre auch möglich gewesen. Stefan Simonovic hatte dazu gleich mehrere Chancen. Bei der ersten Gelegenheit zeigte Alexander Schindele im Zeller Kasten eine großartige Reaktion. Dann verpasste der SSV-Torjäger die nächste Gelegenheit, ehe er den Ball quer legte auf Alexander Benesch, der ihn aber nicht richtig traf. Die Hausherren kamen mit großen Vorsätzen aus der Pause, denen aber keine Taten folgten. Aus spitzem Winkel traf Rimon Shushe, nachdem vor dem Wechsel der Seiten mit Sertan Bas ein Neffe von Spielertrainer Metin Bas das 0:1 erzielt hatte. „Defensiv ist Griesbeckerzell eine Macht“, betonte Echter in seiner Analyse. Davon konnten sich die 200 Zuschauer durchaus überzeugen. Auch offensiv haben die Zeller was drauf, darum kamen sie kurz vor dem Ende zum dritten Treffer durch Stefan Brunner. (jeb)

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BC Aichach – SV Feldheim 1:2

Marco Schütt erzielte beide Treffer für den SV Feldheim beim 2:1-Sieg in Aichach. Bei einer Flanke von der rechten Seite kam er am langen Pfosten ungehindert zum Kopfball und beim 0:2 profitierte er von einem krassen Fehler. Eine Viertelstunde vor dem Ende nahm Maximilian Schmuttermair den Ball mit und ließ dem Gästekeeper keine Chance. „Bis zuletzt haben die Jungs alles versucht“, zeigte sich „Icke“ Wiener angetan von der Moral der Gastgeber, die bei dieser Hitze mehrere wichtige Kräfte zu ersetzen hatten, darunter Marcus Wehren. Zehn Minuten vor Schluss wechselte sich der 44-jährige Trainer Vladimir Manislavic selber ein, auch in diesem Fall ging die Rechnung nicht. Am Ende der ersten Halbzeit kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. Ein Assistent des Schiedsrichters knickte ohne Fremdeinwirkung um, wobei eine Kniescheibe raussprang. Danach ersetzte ihn ein Schiri aus Augsburg, der unter den Zuschauern weilte. (jeb)

FC Gerolsbach – TSV Pöttmes 1:3

Der Einstand des TSV Pöttmes in die neue Runde kann sich sehen lassen. „Wenn man auswärts mit einem Dreier gestartet ist, ist das gut für das Selbstbewusstsein“, kommentierte Spielertrainer Mariusz Suszko den 3:1-Erfolg in Gerolsbach. Am Anfang gab’s ein paar brenzlige Situationen, die aber ohne Folgen blieben. Suszko monierte lediglich, dass seine Leute in der Schlussphase noch einen Treffer durch Roman Redl zuließen. Michal Korenik hatte den TSV früh in Führung gebracht; es sah zunächst nach einer Flanke aus. Doch die Kugel landete im langen Eck. Dann fing Suszko einen Ball ab, bediente Serge Yohoua, der Gheorge Geanta das 0:2 vorlegte. „Wir wollten geduldig sein“, berichtete der Spielertrainer, „das hat die Mannschaft hervorragend gemacht. Wir haben die Kugel gut laufen lassen.“ Für den Dritten der vergangenen Saison gab’s noch weiteren Lohn in Form von Treffer Nummer drei, mit dem Johannes Brandner alles klar machte. (jeb)

TSV Friedberg – TSV Rehling 5:1

Er kam, sah und siegte. Marcel Pietruska wurde erst nach der Pause beim Stand von 0:0 eingewechselt, schoss postwendend das 1:0 und trug mit drei Treffern zum klaren 5:1-Sieg der Friedberger gegen den TSV Rehling maßgeblich bei. Weil er erst wenige Stunden vom Urlaub aus Mallorca zurück war, pausierte der Torjäger eine Halbzeit lang, um sich dann – wie einer sagte – als „Ballermann vom Ballermann“ zu präsentieren. Überhaupt bot die Mannschaft von Ali Dabestani eine gute Leistung und hat den Sieg auch in dieser Höhe verdient. Denn schon vor dem Wechsel hatte sie drei hundertprozentige Möglichkeiten durch den guten Neuzugang Fränky Rajc und zudem einige weitere Möglichkeiten. Dann aber setzte das herrliche Führungstor von Marcel Pietruska den Friedberger Spielfluss frei und Rehling hatte 25 Minuten lang nichts mehr zu bestellen. Marko Mladenovic ließ das 2:0 folgen und mit dem 3:0 durch Pietruska nach einem Musterpass von Haug war der „Kittel geflickt“, wie die Fußballer sagen. In einem fairen Spiel bemühten sich die Rehlinger und sie hatten durch ihren besten Mann Marco Baur eine Freistoßchance, doch Keeper Markus Zimmermann parierte prächtig. Gegen den schönen Ehrentreffer der Gäste durch den gleichen Spieler kurz vor Schluss aber hatte er keine Abwehrchance. Spielerisch und kämpferisch überzeugten die Schwarzweißen und auch die Neuzugänge wie Rajc, Bunk, Bamario fielen beim Aufsteiger angenehm auf. (pt)

BC Rinnenthal– SV Münster 2:0

Bei tropischen Temperaturen gewann der BC Rinnenthal durch Tore von Rolle und Engl mit 2:0 gegen Münster. Beide Teams ließen es zunächst ruhig angehen, wobei die Gäste zunächst mehr vom Spiel hatten. Manuel Kefer fand in BCR-Keeper Fuhrmann seinen Meister (14.). Nur drei Minuten später leitete Torwart Fetsch mit einem weiten Abschlag auf Denis Buja die nächste gute Gelegenheit ein, Buja zielte aber drüber. Wiederum Buja war es, der er in der 22. Minute nach einem Alleingang den Ball nicht im Tor unterbrachte. Der BCR war zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Spiel, was sich aber änderte. Die beste BCR-Chance hatte Martin Birkmeier. Er setzte sich schön durch, sein Querpass in die Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. In der zweiten Halbzeit erhöhte der BCR den Druck auf das Gehäuse von Florian Fetsch und wurde in der 56. Minute belohnt. Marco Surauer wurde im Strafraum von den Beinen geholt und Schiedsrichter Seimenis zeigte sofort auf den Punkt. Markus Rolle, einer der neuen Spielertrainer, verwandelte sicher zum 1:0. In der Folgezeit erspielte sich der BCR viele gute Möglichkeiten, doch weder der starke Birkmeier noch Engl oder Markus Rolle konnten diese nutzen. Von den Gästen war in dieser Phase nicht mehr viel zu sehen. Sporadische Angriffe konnten die Abwehr um Patrick Treffler jedoch nicht in Verlegenheit bringen. In der 87. Minute setzte Benni Engl den Schlusspunkt: Er verwertete eine Vorlage von Oswald aus kurzer Distanz zum 2:0-Endstand. (mapf)

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