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Ustersbach

23.06.2019

Ein Fachinformatiker aus Ustersbach wird Priester

Heimatpfarrei von Dominik Loy ist St. Fridolin in Ustersbach.
Bild: pba

Die Heimatpfarrei von Dominik Loy ist St. Fridolin. Bischof Zdarsa weiht den 30-Jährigen nun zum Priester. Seine Berufung entdeckte er schon als Jugendlicher.

Bischof Konrad Zdarsa wird am Sonntag, 30. Juni, drei Diakone aus dem Bistum Augsburg zu Priestern weihen. In einem feierlichen Pontifikalgottesdienst um 14.30 Uhr im Hohen Dom zu Augsburg werden Dominic Ehehalt aus Wullenstetten, Dominik Loy aus Ustersbach und Florian Stadlmayr aus Sandizell das Sakrament der Priesterweihe empfangen.

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Die Heimatpfarrei von Dominik Loy ist St. Fridolin in Ustersbach. Der 30-Jährige ging zunächst in Thannhausen auf die Realschule. Anschließend holte er auf dem Bayernkolleg in Augsburg sein Abitur nach. Der gelernte Fachinformatiker studierte schließlich Philosophie und Katholische Theologie in Augsburg und in München Sein Pastoralpraktikum absolvierte Dominik Loy in der Pfarrei St. Ulrich und Afra in Augsburg.

Wie und wann haben Sie Ihre Berufung zum Priester entdeckt?

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Dominik Loy: Das war schon gegen Ende der Realschulzeit, also mit etwa 15, 16 Jahren. Ich bemerkte eine Faszination für Theologie und Philosophie, fühlte mich in Liturgie und Gebet immer mehr daheim und wollte mein Leben sinnvoll und vor allem für andere einsetzen. Und dann natürlich das Spüren, dass ein Leben, das allein auf Christus baut, gelingen kann. All das deutete aufs Priestertum hin.

Worauf legen Sie bei Ihrer Arbeit in den Pfarreien besonderen Wert? Welche Schwerpunkte mochten Sie in Zukunft setzen?

Loy: Ich muss da an Paulus und den ersten Korintherbrief denken, wo es heißt: Allen bin ich alles geworden (1 Korinther 9,22). Ich versuche da zu sein, wo ich gebraucht werde und für die Menschen derjenige zu sein, den sie brauchen. Ob es gelingt, weiß ich nicht. Aber ich denke, dafür ist ein Priester da. Denn es geht ja nicht darum, was mich besonders reizt, sondern was die Menschen zu Christus führt und was ich dazu beitragen kann.

Sie haben folgenden Primizspruch gewählt: Dein Angesicht, Herr, will ich suchen (Psalm 27,8). Welche Bedeutung hat dieser Spruch für Sie und Ihre Berufung?

Loy: Ich sehe darin mein bisheriges Leben: Auf der Suche nach Ihm. Und ich sehe darin den Selbstanspruch des künftigen Lebens, den Herrn zu suchen, damit nie aufzuhören und stets nach ihm Ausschau zu halten. Mehr noch, denn „suchen“ ist ja nicht nur sehen, sondern auch ein auf Gott zugehen. (pba) 

Die Primiz findet statt am Sonntag, 7. Juli, um 10 Uhr am Forum in Ustersbach. Die Nachprimiz ist eine Woche später am 14. Juli um 10 Uhr in der Basilika St. Ulrich und Afra, Augsburg.

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