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28.06.2014

Erdkabel für die Trasse sind möglich

Bundestag ändert die Gesetzesvorgaben

Derzeit ist die Sachlage rund um die geplante Stromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Meitingen etwas verwirrend. Während der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nach wie vor betont, dass diese Trasse nicht kommen wird, gibt es dennoch immer wieder Neuigkeiten, die sich rund um diese Stromautobahn drehen.

Hansjörg Durz, CSU-Bundestagsabgeordneter aus Neusäß und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, erläuterte gestern, dass nun für die Trasse nach Meitingen auch eine Erdverkabelung möglich sei. Diese Regelung sei in der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes festgelegt worden, das gestern vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde.

Bislang sei laut Durz für die Stromtrasse von Bad Lauchstädt nach Meitingen nicht vorgesehen gewesen, dass die Kabel auch unterirdisch verlegt werden können. Durz hat bereits mit der Firma Amprion gesprochen und dabei erfahren, dass dies technisch möglich sei, aber nie die ganze Trasse unter der Erde verschwinden werde.

Zu der Frage, ob die Trasse nach Meitingen nun kommen wird oder nicht, kann Durz keine Antwort geben. Er verweist aber darauf, dass derzeit die Stellungnahmen zum neuen Netzentwicklungsplan gesichtet werden. In diesem Plan wird die Trasse nach Meitingen weiterhin als unverzichtbar bezeichnet. (elhö)

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