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Westendorf

31.03.2019

„In manchen Dingen bin ich ein Exot“

Westendorfs Kapitän Stefan Schuster möchte mit dem VfL in die Kreisklasse zurück.
Bild: Karin Tautz

Westendorfs Kapitän Stefan Schuster steht auf den Narrhalla-Marsch und Austro-Pop

Es ist kein Geheimnis, dass der VfL Westendorf so schnell wie möglich wieder in die Kreisklasse zurückkehren möchte. Vor dem richtungsweisenden Verfolgerderby gegen den SC Biberbach (Sonntag, 15 Uhr) macht auch Stefan Schuster kein Hehl daraus. Der 25-jährige Groß- und Außenhandelskaufmann stammt aus einer Fußballerfamilie, spielt seit der G-Jugend bei den Grün-Weißen und ist mittlerweile Kapitän der ersten Mannschaft. Auch beim Dribbling durch die AL-Elferkette macht der 1,93 Meter-Hüne eine gute Figur.

FCA oder FCB?

Ich bin zwar Mitglied beim FC Bayern-Fanclub „Rote Wand“ in Täfertingen, aber meine große Liebe ist ganz klar Mainz 05. Ich bin Fan seit Kindertagen. Keine Ahnung, warum. Das rührt wohl noch aus den Anfangszeiten von Jürgen Klopp. Leider habe ich es noch nie nach Mainz geschafft, um dort mal nach einem Tor den Narrhalla-Marsch zu hören. Aber wenn der FSV Mainz in Augsburg oder München spielt, bin ich vor Ort.

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Hummels oder Süle?

Vom Stil her tendiere ich persönlich zu Hummels, weil ich auch nicht der Schnellste bin. Ich hoffe auch, dass das letzte Wort bezüglich der Nationalmannschaft noch nicht gesprochen ist. Klar, dass die Jungen eine Chance bekommen müssen, aber der Weg, wie Hummels, Boateng und Müller abserviert wurden, war nicht die feine englische Art. Nach dem glücklichen Sieg in Holland hat Löw allerdings jetzt Ruhe. Alles richtig gemacht.

Fußball oder Eishockey?

Als begeisterter Anhänger der Augsburger Panther gehe so oft wie möglich ins Stadion. Momentan sind die Sonntagsspiele des AEV allerdings für Fußball geblockt. Fußball kann man nicht ewig spielen, aber wenn ich irgendwann nicht mehr kicke, werde ich noch häufiger im Curt-Frenzel-Stadion anzutreffen sein. Zuletzt war ich beim dritten Play-Off-Spiel gegen Düsseldorf, das leider verloren ging. Das Freitagsspiel haben wir gestern bei mir mit Kumpels geschaut.

Grätscher oder Techniker?

Ich würde ja von mir behaupten, dass ich ein Techniker bin. Aber wenn das in der Zeitung steht, lacht sich die Mannschaft und der Trainer kaputt. Als Innenverteidiger ist es dann wohl besser, wenn ich sage: Grätscher.

Ordnungsfanatiker oder Chaot?

Eine Mischung (lacht). Beruflich bin ich Ordnungsfanatiker, daheim eher chaotisch organisiert. Ich wohne noch bei meinen Eltern unterm Dach. Doch meinen Saustall muss ich selber aufräumen.

Weißwein oder Weißbier?

Früher habe ich eher Weißbier getrunken. Mittlerweile geht beides. Zu einem guten Glas Wein sage ich nicht Nein.

Fisch oder Fleisch?

Da bin ich sehr flexibel. Ich esse nämlich gerne und viel, egal ob ein gutes Steak oder einen guten Fisch. Nur roher Fisch wie in Sushi liegt mir nicht so. Das ist mir dann doch zu exotisch.

Helene Fischer oder AC/DC?

Beim Feiern kann ich mich sowohl mit Helene als auch mit Hardrock anfreunden. Ansonsten stehe ich auf Austro-Pop, wie die Klassiker von Falco, STS oder Reinhard Fendrich. Da bin ich dann wohl wieder der Exot (lacht).

Wildwuchs oder Babypo?

Seit der Bart wächst: Wildwuchs. Das ist einfach pflegeleicht. Man kann es an einer Hand abzählen, wann ich mich mal rasiert habe. Eigentlich nur für besondere Anlässe, wie die Mottoparty beim Geburtstag eines Arbeitskollegen oder bei einer Wette mit meinem Vater, bei dem dessen Schnauzer auf dem Spiel stand.

Schafkopf oder Playstation?

Ganz klar Schafkopf. Ich bin zwar nicht der beste Spieler, aber für einige aus der Mannschaft reicht’s noch. Eine Playstation habe ich in den letzten fünf Jahren vielleicht zweimal in der Hand gehabt. Ich bin da eher zurückgeblieben, ein technischer Dinosaurier (lacht).

A-Klasse oder Kreisklasse?

Am liebsten natürlich Kreisklasse. Aber das kann man sich nicht aussuchen. Das mussten wir letzten Jahr feststellen, als wir abgestiegen sind. Mir macht Fußball in beiden Ligen Spaß, denn die A-Klasse Nordwest ist richtig gut. Ich möchte natürlich so schnell wie möglich wieder aufsteigen. Da steht jetzt gegen Biberbach ein richtungsweisendes Spiel an. Am Sonntagabend wissen wir mehr, wohin die Reise gehen wird.

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