Aystetten

05.04.2019

Löring träumt vom Doppelsieg

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Sie müssen ja nicht unbedingt im Trikot des Schiedsrichters vorkommen. Aber Schwarz und Gelb sind neben Blau und Weiß die Farben von Aystettens Trainer Marco Löring, der acht Jahre bei Borussia Dortmund gespielt hat. 
Bild: Oliver Reiser

Der Trainer des SV Cosmos Aystetten hat acht Jahre bei Borussia Dortmund gespielt. Vor dem Spiel gegen den SC Ichenhausen gibt es einen weiteren Neuzugang

Wäre Fußball ein Wunschkonzert, würde sich Marco Löring für das kommende Wochenende einen Doppelsieg wünschen. Zum einen einen Heimerfolg seines SV Cosmos Aystetten gegen den SC Ichenhausen (beginn 15 Uhr), zum anderen einen Auswärtserfolg seines Heimatvereins Borussia Dortmund im Classico beim FC Bayern München. „Wenn man acht Jahre dort gespielt hat, schlägt das Herz schwarz-gelb“, lacht der Aystetter Trainer. „Ein Punkt wäre auch gut und selbst bei einer Niederlage ist noch nichts verloren“, sieht er das Meisterrennen bis zum Ende als ganz enge Kiste. Er wünscht sich Schwarz-Gelb, damit es mal wieder einen anderen Meister gibt. „Die Bayern müssen gewinnen, aber sie können mit diesem Druck umgehen.“   

Auch der SV Cosmos Aystetten sollte mal wieder gewinnen. Die beiden Unentschieden, die man zuletzt gegen den FC Kempten (2:2) und beim BCF Wolfratshausen (3:3) eingefahren hat, seien zwar gut gewesen, haben den SV Cosmos aber nicht aus der Lostrommel um die drei Abstiegsrelegationsplätze genommen. „Jetzt müssen drei Punkt eher. Egal auf welchem Weg“, sagt Löring vor dem Spiel gegen einen schweren Gegner, der vielleicht noch an Platz zwei schnuppern kann. Die Mentalität habe zuletzt jedenfalls gepasst. Jetzt müsse das endlich mal in einen Sieg umgesetzt werden. „Aber Fußball ist kein Wunschkonzert.“

Während Marco Löring vor dem Spiel gegen Kempten 19 Akteure im Kader hatte und Daniel Michl deshalb sogar auf der Tribüne Platz nehmen musste, reduzierte sich die Zahl der Einsatzfähigen zuletzt kontinuierlich. Nacheinander fielen Manuel Britsch (Muskelfaserriss), Max Klotz (Verdacht auf Syndesmosebandriss), Florian Linder (Rote Karte), Gheorge Gosa und Thomas Hanselka (private Gründe) aus, sodass man in Wolfratshausen nur einen Auswechselspieler zur Verfügung hatte. Am Sonntag sind Gosa und Hanselka wieder mit von der Partie. Auch Benni Schmoll hat nach seinem zweiten Kreuzbandriss und einer Meniskusoperation wieder mit dem Lauftraining begonnen. „Es bleibt ihm überlassen, ob er wieder zurückkommt. Ich setze ihn da nicht unter Druck.“

Inzwischen laufen die Planungen für die kommende Saison weiter. Nach Dino Tuksar, der bereits mittrainiert, aber erst in der neuen Runde mitspielen darf, und Niklas Kratzer vom TSV Gersthofen steht ein dritter Neuzugang fest: Vom Bayernligisten TSV Schwaben Augsburg kommt Fabian Krug. Der 25-jährige Mittelfeldspieler war vor drei Jahren vom TSV Neusäß zu den Schwaben gewechselt.

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