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Eishockey

11.04.2015

Neuer Anlauf

Stürmer Matt MacKay will bei den Panthern endlich in der DEL Fuß fassen

Sein Vater Mark war deutscher Nationalspieler und Publikumsliebling in Schwenningen. Matt MacKay gilt als Eishockeytalent, konnte sich in der DEL aber bislang nicht etablieren. Der 24-jährige Mittelstürmer hat es in Köln (neun Spiele), Schwenningen (26) und München (elf) versucht und verabschiedete sich anschließend in die zweite Liga zu den Eispiraten Chrimmitschau. „Ein vermeintlicher Schritt zurückkann sich auch als Schritt nach vorne erweisen“, glaubt Panther-Hauptgesellschafter Lothar Sigl mit Blick auf die Statistik des Deutschkanadiers in Crimmitschau.

49 Scorerpunkte in 56 Begegnungen waren die richtige Eigenwerbung des Profis und brachten dem Mittelstürmer einen Vertrag in Augsburg ein. „Ich freue mich sehr, dass mir die Panther die Chance geben, mich wieder in der DEL zu zeigen“, wird der Angreifer in der Panthermitteilung zitiert. „Wir trauen Matt den Sprung in die DEL zu“, so Sigl. Ronny Bauer, sportlicher Leiter der Eispiraten Crimmitschau, hat ebenfalls eine hohe Meinung von MacKay. „Matt hat das Vertrauen unseres Trainers Chris Lee mit Leistung zurückgezahlt.“ Der Deutschkanadier MacKay führte beim Zweitligisten die zweite Angriffsreihe.

Laut Bauer ist der Stürmer torgefährlich, kann ein hohes Tempo vorlegen und verfügt über gute Spielübersicht. „Es wird darauf ankommen, wie er körperlich in der DEL zurechtkommt. Er ist kein sonderlich robuster Spieler“, heißt es beim Zweitligisten.

Ein anderer Sohn eines bekannten Vaters ist in Augsburg gescheitert. Conor Morrison blieb wegen seiner körperlichen Defizite in der Saison 2013/14 bei den Panthern ohne Torerfolg und wechselte anschließend in die zweite Liga nach Kassel. Der große Durchbruch blieb dem Sohn von Dave Morrison auch bei den Huskies versagt. (pede)

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