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Kommunalwahl 2020

17.03.2020

Das sind die SPD-Hochburgen in der Region

Die SPD schnitt in unserer Region vor allem im nördlichen Bereich gut ab.
Bild: Julian Stratenschulte, dpa

Plus Bundesweit hat die SPD bei Wahlen in den vergangenen Jahren häufig Stimmen verloren. Doch in unserer Region schnitt die Partei teilweise gut ab.

In den vergangenen Jahren ging es für die SPD bei den meisten Wahlen nur bergab. Bei den Landtagswahlen in Bayern in den 70er und 80er Jahren lag sie meist bei etwa 30 Prozent, im Jahr 2018 kam sie nur noch auf 9,7 Prozent. Gemessen an diesen Ergebnissen schnitt die SPD bei der Kommunalwahl 2020 in vielen Orten besser ab. Wo in der Region liegen die Hochburgen der SPD?

In 16 Kommunen haben die Sozialdemokraten in den Stadt- und Gemeinderäten mehr als 20 Prozent geholt. Ausgenommen wurden bei der Betrachtung die Listen, in denen die SPD gemeinsam mit anderen Parteien oder Gruppierungen antrat.

In Oettingen holte der SPD-Kandidat mehr Stimmen als die Amtsinhaberin

Beim Blick auf die Karte fällt auf: Es ist vor allem der nördliche Teil der Region, in dem die SPD gute Ergebnisse einfahren konnte: Orte, in denen die SPD mehr als 20 Prozent holte, liegen in den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen und Neuburg-Schrobenhausen. Nur fünf der 16 SPD-Hochburgen in unserer Region liegen außerhalb dieses Bereichs.

 

Besonders stark schnitt die SPD in Oettingen im Landkreis Donau-Ries ab: 33,4 Prozent der Sitze holte die Partei im Stadtrat. Und der dortige Bürgermeisterkandidat Thomas Heydecker verdrängte mit 57,7 Prozent der Stimmen sogar überraschend die dortige Amtsinhaberin Petra Wagner (CSU/FWG).

In Gundelfingen wurde die SPD nur knapp stärkste Kraft

Ebenfalls stärkste Kraft im Rat - jedenfalls prozentual -  wurde die SPD in Gundelfingen an der Donau (Landkreis Dillingen). Dort war es denkbar knapp: Die CSU holte 0,3 Prozentpunkte weniger Stimmen. Beide Parteien werden mit sechs Sitzen im Stadtrat vertreten sein. In Deiningen (Landkreis Donau-Ries) bilanzierten die Wahlhelfer am Sonntag 27,5 Prozent für die SPD - kein schlechtes Ergebnis, dennoch schnitten die CSU und PWG dort noch besser ab.

In Mering (Landkreis Aichach-Friedberg) wurde die SPD mit 20,4 Prozent nur drittstärkste Kraft im Rat hinter der CSU (36,3 Prozent) und der Unabhängigen Wählergemeinschaft (25,3 Prozent). Aber der sozialdemokratische Kandidat Stefan Hummel wird in der Stichwahl gegen den CSU-Kandidaten Florian Mayer antreten, da Hummel mehr Stimmen als der Kandidat der UWG bekam.

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