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Landkreis Dillingen

31.03.2019

Drei ganz unterschiedliche Brände im Landkreis Dillingen

In zwei Fällen rückte die Feuerwehr aus. Im dritten Fall wurde die Hütte offenbar kontrolliert verbrannt.
Bild: Benjamin Schwärzler

Die Polizei berichtet von einer Brandstiftung in Blindheim. In Lauingen gab es eine mögliche Selbstentzündung und eine Hütte ist verschwunden.

In einer Garage eines Einfamilienhauses in der Hornstraße in Blindheim war Brennholz gelagert. Dieses hat offenbar ein Unbekannter in der Nacht zum Sonntag angezündet. Wie die Polizei mitteilt, stellte ein 19-Jähriger auf seinem Nachhauseweg gegen 23.15 Uhr fest, dass das Holz raucht und weckte daraufhin den 46-jährigen Hauseigentümer. Der begann sofort, das Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen und verhinderte so, dass der Brand auf die Garage übergreifen konnte. Endgültig gelöscht wurde das Feuer damm durch die Feuerwehren aus Blindheim, Unterglauheim und Schwenningen, die mit etwa 35 Mann vor Ort waren. An der Holzbeige und verrußten Garagenfassade entstand ein Schaden von circa 1000 Euro. Weil eine Selbstentzündung ausgeschlossen werden kann, wird wegen Brandstiftung ermittelt, heißt es vonseiten der Polizei.

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Haben sich die Grünabfälle selbst entzündet?

Anders verhält es sich bei einem Brand bei Lauingen – hier geht die Polizei von einer Selbstentzündung aus. Dort fing am Samstag gegen 13 Uhr auf einem Gartengrundstück am Helmeringer Weg ein größerer Haufen Grünabfälle zu brennen an. Die beiden Eigentümer des Grundstückes befanden sich währenddessen in unmittelbarer Nähe, wo sie mit Holzsägearbeiten beschäftigt waren. Die Feuerwehr Lauingen, welche mit 15 Mann anrückte, konnte den Brand löschen. Ein Sachschaden entstand nicht. Nach Auskunft der Feuerwehr könnten innere Fäulnisprozesse des schon länger liegenden Grünabfallhaufens zu einer Selbstentzündung geführt haben. Eine vorsätzliche Brandlegung ist laut Polizei auszuschließen.

Haben Jugendliche die Holzhütte verfeuert?

Die Holzhütte in der Nähe der Stadtkiesgrube Lauingen hat sich hingegen sicher nicht von selbst verbrannt. Laut Polizei wurde die Hütte im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 28. März von unbekannten Tätern zunächst zerstört und dann verbrannt. Vor Ort waren noch zwei erhaltene Feuerstellen festgestellt worden. Die Polizei vermutet, dass an dem abgelegenen Tatort Jugendliche gefeiert und das Holz verbrannt haben. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 200 Euro. (pol/dz)

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