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Landkreis Dillingen

18.01.2021

Ein hartes Wochenende für den Winterdienst im Landkreis Dillingen

Dieser Winter macht es den Mitarbeitern des Kreisbauhofs in Dillingen nicht leicht: Der ständige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter erfordert Flexibilität. Im Landkreis habe man die Lage aber im Griff.
Foto: Alexander Kaya (Symbol)

Plus „Es war schon heftig“, sagt der Leiter der Dillinger Straßenmeisterei. So laufen die Einsätze ab.

Für die einen ist es ein Winterwunderland, für die anderen harte Arbeit: Die Schneefälle am Wochenende haben den Räumdiensten Einsätze rund um die Uhr beschert, teilt der Leiter der Straßenmeisterei Dillingen, Klaus Huggenberger, auf Anfrage mit. Zusammen mit dem Kreisbauhof ist die Niederlassung des Staatlichen Bauamts Krumbach im Landkreis Dillingen für den Winterdienst auf der Bundesstraße 16 sowie den Staats- und Kreisstraßen verantwortlich. 16 Fahrzeuge räumen und salzen dabei etwa 450 Kilometer Straße.

Zehn Zentimeter Schnee ist teils gefallen

„Am Wochenende war es schon heftig“, sagt Huggenberger. Sogar im Donautal waren etwa zehn Zentimeter Schnee gefallen. Und in etwas höheren Lagen wie im Bach- und Kesseltal oder dem Aschberg war es noch mehr. Los geht’s für den Winterdienst gegen 3 Uhr. Dann werde, wie Huggenberger informiert, die Lage geprüft. Wenn nötig, fahren danach die 16 Räum- und Streufahrzeuge los. Normalerweise wird in zwei Schichten gearbeitet. Am Wochenende seien Räumfahrzeuge rund um die Uhr gefahren.

Kaum Unfälle passiert

„Wir können aber nicht überall gleichzeitig sein“, bittet Huggenberger um Verständnis. Ein Fahrzeug räume eine Strecke von etwa 30 Kilometer. Wenn der Fahrer von seiner Tour zurück sei, gehe es, wenn notwendig, wieder von vorne los. Und bei den Schneefällen am Wochenende war dies notwendig. Die Polizei ruft bei Wintereinbrüchen Autofahrer immer wieder zu einer besonnenen Fahrweise auf. Die Unfälle am Wochenende sind dabei einigermaßen glimpflich abgegangen.

1500 Tonnen Salz im Lager

Im vergangenen Winter hätten die Straßenmeisterei und der Kreisbauhof nur zwei größere Einsätze bewältigen müssen. Heuer habe es aber schon etliche Einsätze gegeben. Das schlägt sich auch im Streusalzverbrauch nieder. Wie Huggenberger erläutert, lagert die Straßenmeisterei etwa 1500 Tonnen Salz in ihrem Lager in Dillingen. Etwa die Hälfte sei bereits aufgebraucht. Gestreut werde überwiegend mit Flüssigsalz, der Sole, die einen Salzgehalt von rund 22 Prozent hat. Der Straßenmeisterei-Chef hofft auf eine vorübergehende Entspannung, denn es soll nun Tauwetter einsetzen. Dann könne es aber abends glatt werden, sagt Huggenberger. In diesem Fall werde vorbeugend gestreut.

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