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Verteidigung

13.06.2019

Ist die Bundeswehr noch einsatzfähig?

Gerold Otten

AfD-Bundestagsabgeordneter Otten sagt, Auslandseinsätze seien keine Aufgabe

Der Tag der Bundeswehr, der am Samstag in Dillingen über die Bühne geht, hat den AfD-Kreisverband Nordschwaben beschäftigt. Aus diesem Anlass sprach der Bundestagsabgeordnete Gerold Otten im Gasthaus Zum Lamm in Schwenningen zum Thema „Bedingt abwehrbereit – Ist die Bundeswehr noch einsatzfähig?“

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Nach der Begrüßung durch die Kreisvorsitzende Elisabeth Hörr stellte sich Peter Kappatsch, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands Höchstädt-Bissingen vor, der laut Pressemitteilung viele Jahre bei der Bundeswehr aktiv war und immer noch als Reservist im aktiven Ruhestand mithilft, dem Fachkräftemangel dort zu begegnen. Er schloss seine Vorstellung mit einer Gedenkminute für die 3200 Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr, die seit 1955 ihr Leben verloren haben.

Otten, der nach 22 Jahren als Berufsoffizier der Luftwaffe nun für die AfD im Verteidigungsausschuss sitzt, war zuletzt in den Schlagzeilen, da er sich mehrmals als Vizepräsident des Bundestages zur Wahl gestellt hatte. Dies sei an der Blockadehaltung der anderen Parteien „leider gescheitert“, bedauert die AfD in ihrer Pressemitteilung. Der Bundestagsabgeordnete stellte in seiner Rede heraus, dass die verfassungsgemäße Aufgabe der Bundeswehr in der Verteidigung des eigenen Landes bestehe, nicht in Auslandseinsätzen. Auch die vorhandene technische Ausrüstung sei in weiten Teilen nicht für diese geeignet. Das Nachwuchsproblem habe seine Hauptursache in der Abschaffung der Wehrpflicht. Zudem kritisierte Otten den Führungsstil der Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die fachlich keine Voraussetzungen für dieses Amt mitbringe und daher auch von großen Teilen der Truppe nicht akzeptiert werde.

Die anschließende Diskussion nahmen die anwesenden Gäste, wie die AfD mitteilt, rege an. Es wurden viele Fragen gestellt, die kompetent und sachkundig beantwortet worden seien. (pm) Foto: Hörr, AfD

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