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Lauingen

07.06.2019

Zwei Verletzte bei Unfall auf der B16 bei Lauingen

Ein schwerer Verkehrsunfall ist am Freitagnachmittag auf der B16 bei Lauingen passiert. Der 40-jährige Unfallverursacher und eine 46-jährige Frau im entgegenkommenden Auto erlitten dabei mittelschwere Verletzungen.
Bild: Mario Obeser

Ein 40-Jähriger prallt mit seinem Wagen bei Lauingen gegen ein entgegenkommendes Auto. Die Polizei klagt über Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten hat sich am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der Bundesstraße 16 bei Lauingen ereignet. Nach Angaben der Polizei hatte ein 40-jähriger Autofahrer aus Dillingen den Wagen einer 29-Jährigen übersehen, die verkehrsbedingt langsamer fuhr. Der Mann stieß mit seinem Auto gegen das Heck des vorderen Pkw und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sein Auto mit dem entgegenkommenden Wagen einer 46-jährigen Bächingerin zusammen. Beide Fahrzeuge wurden in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert. Das Auto des Dillingers kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

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Ersthelfer versorgen die Verunglückten

Ersthelfer befreiten beide Unfallopfer aus ihren Wagen und versorgten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nach der notärztlichen Versorgung wurden der 40-Jährige und die 46-Jährige mit mittelschweren Verletzungen in die Krankenhäuser nach Günzburg und Dillingen gebracht. Den Sachschaden an den drei beteiligten Autos gibt die Polizei mit etwa 30000 Euro an. An der Unfallstelle war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz, der auf der Bundesstraße landete.

Feuerwehr Lauingen ist mit 23 Helfern vor Ort

Die Feuerwehr Lauingen war mit 23 Ehrenamtlichen vor Ort. Die Helfer leiteten den Verkehr von der B 16 ab und unterstützten die Bergungsmaßnahmen. Die Bundesstraße war etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Die Fahrbahn wurde laut Polizeibericht gegen 16 Uhr wieder freigegeben, nachdem die Unfallfahrzeuge abgeschleppt waren.

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Wie die Polizei mitteilt, mussten die Einsatzkräfte auch diesmal wieder erleben, dass Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet hatten. Stattdessen wendeten Autofahrer auf der Bundesstraße. Der Fahrer eines Wohnwagengespanns koppelte laut Polizei sogar seinen Wohnanhänger ab, um anschließend zuerst seinen Wagen zu wenden und schließlich seinen Anhänger wieder anzuhängen. Während der Umparkaktion standen die Helfer der Feuerwehr im Stau. (pol)

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