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Fußball

05.10.2019

Ins Stadtderby mit Personalsorgen

Die Teams aus Riedlingen (mit Michael Nothofer, in Weiß) und Wörnitzstein (mit Daniel Habersatter) kennen sich gut und treffen nun erneut aufeinander.
Bild: Izsó

Riedlingen und Wörnitzstein treffen aufeinander. Beide Teams plagen einige Ausfälle, doch die Ausgangslage ist eine völlig andere. Donaumünster mit breiter Brust im Ries

Während die Mannschaften aus Riedlingen und Wörnitzstein – beide ersatzgeschwächt – im Stadtderby aufeinandertreffen, bekommen es Donaumünster und Altisheim beide mit Teams aus dem Ries zu tun.

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Wörnitzstein-Berg – SpVgg Riedlingen. Vieles haben die Kreisliga-Teams aus Wörnitzstein und Riedlingen derzeit gemeinsam und doch stehen sie ganz unterschiedlich da: Während Wörnitzstein mit 20 Zählern punktgleich mit Verfolger Maihingen auf dem zweiten Platz der Kreisliga Nord steht, kann Riedlingen erst einen einzigen Sieg in den bisherigen zehn Saisonspielen aufweisen. Die Erklärung ist simpel: „Uns fehlen fünf Stammspieler verletzungsbedingt und wir müssen nun jedes Mal mit einer anderen Abwehr spielen und Leute aus der zweiten Mannschaft heranziehen, die so natürlich nicht eingespielt sind. Da ist ein Leistungsabfall ganz klar“, sagt Spartenleiter Michael Braunwart. Trainer Stefan Ferber bringt es noch weiter auf den Punkt: „Alles was nicht laufen kann, läuft auch gerade nicht bei uns!“

Die Verletzten werden laut Braunwart aber wohl erst in zwei bis sechs Wochen zurückkehren. Bis dahin heißt es durchhalten. Das Spiel gegen den SV Wörnitzstein-Berg kommt Braunwart deshalb äußerst ungelegen, wie er schmunzelnd sagt. „Wir müssen versuchen so lange wie möglich die Null zu halten und vielleicht ist ja sogar ein Punkt drin.“

Ins Stadtderby mit Personalsorgen

SVW-Trainer Bernd Taglieber weiß ebenfalls um den Charakter eines Stadtderbys. „Es sollte vermeintlich ein Pflichtsieg für uns werden aber vor drei Wochen haben wir auch gegen Schretzheim (12. Platz, Anmerkung d. Redaktion) 0:3 verloren. Die Partie gegen Riedlingen ist wie ein Pokalspiel für uns. Ich kann meine Mannschaft nur warnen, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber ich denke das wissen alle“, so der 42-Jährige.

Auch den SVW plagen Personalsorgen, auch ein Grund, warum das Team vier sieglose Spiele hinter sich hat (zwei Remis, zwei Niederlagen). Edgard Krez und Uli Grüner etwa plagen muskuläre Probleme. „ Nach den letzten Ergebnissen gibt es schon Verunsicherung im Team“, muss Taglieber zugeben.

Altisheim-Leitheim – FSV Reimlingen. Nach der 1:3-Niederlage in Donaumünster am Donnerstag blickt Trainer Marco Fuchs mit seinem Team schon auf die nächste Partie. Zuhause empfängt Altisheim den FSV Reimlingen. Trainer Fuchs strebt einen Heimsieg an: „Nach der jüngsten Niederlage wollen wir natürlich wieder gewinnen, um weiter Ruhe zu haben. Allerdings haben wir auch mit fünf bis sechs verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen.“ Reimlingen erwarte er sehr offensiv, man wisse um die zwei starken Sturmspitzen Dominik Kohnle und Robin Helmschrott, erklärt Fuchs. Reimlingen ist zudem seit vier Partien ungeschlagen und verlor nur eines der vergangenen sieben Spiele. Mit einem Sieg könnte Altisheim den FSV überholen, der mit zwei Zählern mehr auf Rang acht steht.

Marktoffingen – SV Donaumünster-Erlingshofen. Donaumünster kann mit einer breiten Brust in das Auswärtsspiel beim FSV Marktoffingen gehen. Das Remis bei Wörnitzstein und der Dreier gegen Altisheim stimmen Spielertrainer Andre´ Fuchs zufrieden: „Wir sind auf einem positiven Weg, die Leistungen haben zuletzt gestimmt. Mit Marktoffingen spielen wir gegen eine Mannschaft, die sehr viel über den Kampf kommen wird. Am Ende möchten wir aber drei Punkte mitnehmen, auch um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.“ Donaumünster ist derzeit auf Platz fünf und hat mit 17 Zählern drei Punkte weniger als der Tabellenzweite aus Wörnitzstein.

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