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Leichtathletik

14.08.2019

Der Städtelauf von Friedberg nach Aichach ist abgesagt

Den Start zur Städtestaffel von Friedberg nach Aichach muss Bürgermeister Roland Eichmann diesmal nicht geben - der Lauf fällt aus.
Bild: Peter Kleist

Für die traditionelle Staffel liegen kaum Meldungen vor. Was sich nun ändern soll.

Die für kommenden Samstag, 17. August, geplante 21. Straßenstaffel „Wittelsbacher Land“ von Friedberg nach Aichach wurde abgesagt. Mangels Beteiligung, wie Cheforganisator Eberhard Krug vom Verkehrsverein Friedberg bedauernd mitteilte. Selbst der mitorganisierende Leichtathletik-Club (LC) Aichach hatte nur mit Mühe eine Staffel mit sechs Leuten für die 21 Kilometer lange Strecke melden können.

Der Lauf kränkelt seit Jahren

Seit einigen Jahren schon kränkelt der „Volksfestlauf“ und er musste schon im Jahre 2017 abgesagt werden, weil die hohen Aufwendungen für Sicherheit, Logistik und Manpower in keinem Verhältnis zur Teilnehmerzahl standen. Letztes Jahr sprach man aber von einem „Neubeginn“, weil Verbesserungen und Erleichterungen über die Behörden erreicht werden konnten und immerhin zehn Mannschaften sich auf den Weg von Aichach nach Friedberg machten. Doch heuer war die Nachfrage so dürftig, dass sich der Verkehrsverein Friedberg und Josef Lechner vom LC Aichach entschieden, die 21. Neuauflage des in den 1960er Jahren erfundenen Laufes rechtzeitig abzusagen.

Einhellig wurde von den potenziellen Teilnehmern die Urlaubszeit als Begründung für die Absage genannt, weil viele Läuferinnen und Läufer bereits in den Ferien sind. Darüber hinaus verwies man auf die Unattraktivität, dass die Staffeln wie diesmal in Friedberg vom Volksfest weg starten und in Aichach am Stadtplatz ohne gleichzeitiges örtliches Event einlaufen sollten.

Alles soll neu überdacht werden

Wie es weitergeht? Eberhard Krug und Josef Lechner werden sich mit ihren Dachvereinen Verkehrsverein und LC Aichach und mit Experten zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Einfach aufgeben möchte man die Traditionsveranstaltung nicht. Von Grund auf soll – so Krug – alles in Frage gestellt werden: Zeitpunkt, Modus, Läuferzahl und Strecke. Und vor allem will man auch überlegen, wie man den Lauf für die Zuschauer an der Strecke attraktiver machen könnte.

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