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Kreisliga West

26.07.2019

Jugend, Routine und viele Neue: Diese Kreisliga West ist so stark wie selten zuvor

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Zwei, die nach der Katastrophen-Saison bei der TSG Thannhausen bleiben und Säulen des Neuanfangs werden sollen: Arlind Berisha und Mesut Yildiz.
Bild: Ernst Mayer

Einige Teams aus dem Landkreis Günzburg wollen um den Titel mitspielen, andere hoffen auf eine sorgenfreie Runde. Sicher ist: Das Teilnehmerfeld ist so stark wie selten.

Auf eine Hammer-Runde der Fußball-Kreisliga West dürfen sich die Fans in der Region freuen. Aus Landkreis-Perspektive tummeln sich im Haifischbecken neben ambitionierten Aufsteigern (Türk GB Günzburg, Grün-Weiß Ichenhausen - die beiden bestreiten am Samstag, 27. Juli, das Eröffnungsspiel) ein traditionsreicher Bezirksliga-Absteiger (TSG Thannhausen), gestandene Kandidaten für Spitzenpositionen (SpVgg Wiesenbach, TSV Ziemetshausen, TSV Offingen, SG Reisensburg-Leinheim, VfR Jettingen) sowie mutige Mitbewerber (VfL Großkötz, SpVgg Ellzee, SV Mindelzell). Zu den elf heimischen Vereinen gesellen sich drei Starter aus dem Landkreis Dillingen (FC Lauingen, SSV Glött, FC Gundelfingen II) sowie der SSV Neumünster-Unterschöneberg aus dem Landkreis Augsburg. Ganz gewiss bietet die neue Spielzeit nicht nur Derby-Atmosphäre, sondern auch eines der hochkarätigsten und ausgeglichensten Teilnehmerfelder seit Jahren. Der erste Spieltag findet am 27. und 28. Juli statt.

Neun Neuzugänge bei Absteiger TSG Thannhausen

Personell viel getan hat sich einmal mehr bei der TSG Thannhausen. Neun Neuzugänge konnte der ehemalige Bayernligist vermelden und hofft damit, die jüngste Katastrophen-Saison vergessen zu machen. Zwar ist laut Abteilungsleiter Tobias Klein der sofortige Wiederaufstieg nicht Pflicht, aber man möchte im Titelrennen natürlich schon ein Wörtchen mitreden.

Gleiches gilt für den TSV Ziemetshausen, der 2018/19 nur ein einziges Spiel verloren hat – es war ausgerechnet das entscheidende Match um den Aufstieg. Wie schwer der etwas überraschende Rücktritt von Trainer Karlheinz Schabel wirkt und wie der Neubeginn unter Coach Christian Jaut gelingt, bleibt abzuwarten. Optimal war dieser Personalwechsel kurz vor Rundenstart sicher nicht.

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Für Großkötz zählt erneut das Drinbleiben

Lange oben mit dabeibleiben möchte auch in der nächsten Zukunft die SpVgg Wiesenbach. Als Kreisliga-Neuling legte die Mannschaft zuletzt eine Super-Runde hin und war lange Zeit ernsthafter Aufstiegskandidat. Doch nicht nur für Profis gilt oft genug: Die zweite Saison nach einem Aufstieg ist ungleich schwerer als die erste. Noch mehr gilt diese Fußball-Weisheit wohl für den VfL Großkötz. Trainer Gerd Wiedemann schaffte es, aus dem Abstiegskandidaten Nummer eins eine verschworene Truppe zu formen, die souverän die Klasse hielt. Mehr setzt man sich auch diesmal nicht als Ziel. Mit den acht Neuzugängen hofft man, die insgesamt neun Abgänge kompensieren zu können.

„Nur“ eine bessere Saison als die zuletzt wünschen sich die Verantwortlichen der SpVgg Ellzee und des SV Mindelzell. Beide Teams steckten bis ganz zum Schluss der Vorsaison mitten im Abstiegskampf. Beide Vereine verfolgen auch ähnliche Strategien, arbeiten mit Spielern aus der nächsten Umgebung und hoffen, so genug Qualität zu erzeugen, um nicht erneut zittern zu müssen. In Ellzee strebt Neu-Trainer Walter Zachwey definitiv einen einstelligen Tabellenplatz an. Der Mindelzeller Vereinschef Theo Baur dagegen wäre schon „mit einer herzschonenden Runde zufrieden“.

Stammkraft in Jettingen: Der 22-jährige Nico Fritz (rechts, hier gegen den Großkötzer Thorsten Hossann) absolvierte 2018/19 25 Spiele.
Bild: Ernst Mayer

Offingen will oben reinschnuppern

Als Hechte präsentieren wollen sich die Mannschaften von VfR Jettingen, SG Reisensburg-Leinheim und TSV Offingen. Dabei dürften die Jettinger vor allem auf ihre Jugend, die Reisensburger auf ihre Routine und die Offinger auf ihre Neuzugänge bauen. Alle drei Vereine wollen versuchen, oben reinzuschnuppern.

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