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Fußball

09.11.2019

Die Liga der ungewöhnlichen Resultate

Warum Bubesheim und Günzburg in ihren Bezirksliga-Spielen unter Druck stehen

Zu ihren vorletzten Heimspielen vor der Winterpause treten die beiden Fußball-Bezirksligisten aus dem Landkreis an diesem Samstagnachmittag ab 14 Uhr an.

Eigentlich müsste den Mertingern vor ihrem Gang nach Bubesheim Angst und Bange sein. Denn nach der 1:2-Blamage beim bis zum vergangenen Wochenende sieglosen SV Holzkirchen erwarten die Bubesheimer Verantwortlichen und auch der Anhang Wiedergutmachung. Trainer David Bulik hat sein Team in den Trainingseinheiten dieser Woche mit vielen Einzelgesprächen wieder in die Spur gebracht.

Die Niederlage beim SV Holzkirchen zeigte bei vielen Spielern Wirkung. Am Samstag will die Mannschaft eine Trotzreaktion zeigen und gegen den FC Mertingen einen ähnlich deutlichen Sieg einfahren, wie im Hinspiel. Nach Toren von Patrik Merkle und Hakan Polat gewann der SC am 9. August 2:0. Im Lager der Bubesheimer hofft man, dass Polat diesmal wieder mit von der Partie sein wird. Der Torjäger musste zuletzt seinen Einsatz kurzfristig canceln. Doch das Fehlen von Polat und Steffen Hain ließ Trainer Bulik nicht als Ausrede für das 1:2 in Holzkirchen gelten. Und egal wer spielt: Die Bubesheimer gehen als Favoriten in die Partie.

Am vergangenen Sonntag sagten die Mertinger ihre Partie gegen den TSV Hollenbach ab. Zuvor hatte das Team den FC Günzburg 5:1 bezwungen.

Im Hinspiel fuhr der FC Günzburg eine 1:4-Niederlage ein.

Der ehemalige Bayernligist steht derzeit auf dem siebten Platz. In den jüngsten beiden Partien mussten die Aindlinger neun Treffer einstecken. Gegen den TSV Meitingen gab es ein 0:5 und zu Hause gegen den VfL Ecknach verlor der TSV 1:4.

Die Günzburger haben nach dem Auswärtssieg in Adelzhausen wieder den Glauben an ihre Daseinsberechtigung in der Bezirksliga gefunden. „Die Stimmung bei uns ist gut, die Mannschaft hat gut trainiert“, analysiert Sportleiter Steffen Hasenfus die Trainingswoche. Großen Anteil an dieser Stimmung in der Truppe habe Trainer Christoph Bronnhuber. „Er macht einen sehr guten Job und motiviert die Jungs Woche für Woche“, sagt Hasenfus. Bronnhuber hätte in den vergangenen Monaten aufgrund von verletzten Spielern immer wieder umstellen müssen, aber dafür immer wieder Lösungen gefunden. „Nach dem Sieg in Adelzhausen weiß die Mannschaft, dass die Aindlinger sie nicht überrollen werden“, beschreibt Hasenfus die Stimmung in der Truppe.

Der sportliche Leiter spricht von einer Bezirksliga, in der zurzeit „Jeder jeden schlagen kann“. Bis zur Winterpause wollen die Günzburger Anschluss auf den Relegationsplatz finden oder sogar noch einen Rang weiter nach vorne rücken.

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