Bezirksliga

12.05.2018

Die letzten Heimspiele

Nicht nur Penzing, sondern auch Kaufering bestreitet am heutigen Samstag sein letztes Bezirksliga-Heimspiel.
Bild: Julian Leitenstorfer

Müssten die Bezirksliga-Aufsteiger Kaufering und Penzing noch mal ran, wäre das kein gutes Zeichen

Für die beiden Bezirksligisten aus dem Landkreis sind es die letzten Heimspiele in der Punktrunde – weder der VfL Kaufering in der Gruppe Schwaben noch der FC Penzing in Oberbayern hat bislang den Klassenerhalt sicher – aber beide haben gute Chancen, auch nächstes Jahr in die Klasse anzutreten.

Für den Kauferinger Trainer Christian Ziegler wird es sicherlich ein besonderes Spiel – er wird nach der Saison den Verein verlassen und nach Hurlach gehen. Mit Kaufering hat Ziegler den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft und sein Ziel ist es natürlich, sich mit dem Klassenerhalt zu verabschieden.

Am heutigen Samstag erwartet der VfL mit dem Tabellenzweiten Erkheim allerdings eine schwere Aufgabe, auch wenn die Gäste den Relegationsplatz zur Landesliga bereits sicher haben – im direkten Vergleich liegen sie vor Babenhausen, das theoretisch noch aufschließen könnte – werden sie die letzten beiden Punktspiele sicher schon als Vorbereitung für die Aufstiegsrunde sehen.

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Für die Kauferinger geht es auf der anderen Seite darum, sich den direkten Klassenerhalt zu sichern und die Relegation zu vermeiden. Nach der Winterpause legten Ziegler und sein Team einen fantastischen Start hin und holten in den seit März gespielten acht Partien 14 Punkte – gerade mal zwei Niederlagen gab es für Kaufering. Allerdings zeigte der VfL eine eklatante Heimschwäche: Nur eines von drei Heimspielen konnte im Jahr 2018 gewonnen werden. Diese Bilanz ist also noch ausbaufähig – und für Ziegler sowie seine Spieler wäre es sicher schön, sich mit drei Punkten von den Zuschauern zu verabschieden.

Auch für die Tabelle wäre der Sieg wichtig, denn vom direkten Klassenerhalt bis zum direkten Abstieg ist für Kaufering noch alles drin: Gerade mal drei Punkte liegen die Teams von Platz 11 bis 15 auseinander. Von Vorteil dürfte aber sein, dass die Ziegler-Elf den direkten Vergleich gegen Heimertingen und Haunstetten gewonnen hat, einzig Memmingen könnte bei Punktgleichheit vorbeiziehen. Die Partie in Kaufering beginnt um 15.30 Uhr.

Auch für die Penzinger steht ein extrem spannendes Saisonfinale an: Um 15 Uhr erwarten Trainer Roland Krötz und sein Team den SV Aubing – und der hat seinen Relegationsplatz zur Landesliga noch nicht sicher. Im Gegenteil: Punktgleich hinter Aubing lauert der FC Anadolu (je 48) und selbst der Viertplatzierte, der SVN München (44), hat noch Chancen auf die Aufstiegsrelegation.

Penzing hingegen steckt mitten im Kampf um den direkten Klassenerhalt. Momentan punktgleich mit Phönix München haben Krötz und sein Team den direkten Vergleich gegen dieses Team ebenso gewonnen wie gegen Verfolger Oberalting, der drei Punkte zurück auf dem ersten direkten Abstiegsplatz liegt.

Zuletzt hatten die Penzinger große Personalsorgen, für die letzten beiden Partien heißt es noch mal Zähne zusammenbeißen – um dann auch „pünktlich“ Schluss machen zu können. (mm)

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