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Volleyball Penzing

20.11.2018

Volleyball-Damen sind total von der Rolle

Es gab weder für Chrissi Degle (weißes Trikot) ein Geburtstagsgeschenk, noch für Elena Balkow (rechts) eines zum Abschied: In zwei Heimspielen holten die Penzinger Volleyball-Damen mit Müh und Not ein Pünktchen.
Bild: Thorsten Jordan

Die Mannschaft des FC Penzing holt beim Heimspieltag nur ein mageres Pünktchen. Im zweiten Spiel zeigen die FCP-Damen kaum Gegenwehr.

Die Penzinger Volleyballerinnen konnten weder Libera Chrissi Degle ein richtiges Geburtstagsgeschenk machen, noch Elena Balkow ein passendes Abschiedsgeschenk: An ihrem Heimspieltag gab es für das Landesliga-Team aus zwei Spielen nur ein mageres Pünktchen. Vielleicht waren Geburtstag und Abschied etwas zu viele Feiern auf einmal – jedenfalls konnten die Damen des FCP nie ihr wirkliches Potenzial abrufen.

Schnell mit 0:2 im Rückstand

Gegen das noch punktlose Team vom TSV Königsbrunn war ein Sieg fest eingeplant gewesen, doch es kam ganz anders: Das Schlusslicht zeigte heftige Gegenwehr. Als Penzing 14:10 vorne lag, schien der Knoten geplatzt zu sein – Irrtum: Königsbrunn legte eine sehenswerte Aufschlagserie hin und ging mit 21:14 in Führung. Das war nicht mehr aufzuholen – mit 25:17 holte sich Königsbrunn den ersten Satz.

Im zweiten führten die Gastgeberinnen lange, aber meist nur ein, zwei Punkte, und den 14:14-Ausgleich stellte man wieder mit einem Eigenfehler her. Königsbrunn nutzte das Geschenk, zog 16:20 weg, zeigte am Ende die stärkeren Nerven und gewann 25:23 – den letzten Punkt bekamen die Gäste durch einen Penzinger Aufschlag ins Netz geschenkt.

Ein Aufbäumen geht durch die Mannschaft

So schnell wollten sich die FCP-Damen dann doch nicht geschlagen geben: Es folgte ein Aufbäumen, das mit einem 25:22-Satzgewinn belohnt wurde. Nach einer 21:15-Führung wurde es aber auch diesmal spannend, denn die Gäste kamen auf 22:24 ran, ehe auch sie einen Aufschlag ins Netz setzten. Jetzt musste aber auch noch der vierte Satz gewonnen werden, um zumindest einen Punkt sicher zu haben. Und da profitierten die Penzinger von den nun schwächelnden Gästen, die sich zahlreiche Eigenfehler leisteten. Mit 25:19 gelang der 2:2-Ausgleich sicher. Im Tiebreak zog Königsbrunn schnell 5:12 weg, zwar konnte Penzing noch verkürzen, mit 15:10 holte sich aber das Schlusslicht den zweiten Zähler – nicht unverdient.

 München macht kurzen Prozess

Noch schneller war die Partie gegen die zweite Mannschaft des TSV TB München erledigt. Keine halbe Stunde benötigten die Gäste für den 25:14-Sieg im ersten Satz. Auch im zweiten schien sich ein Debakel anzubahnen, als München bereits wieder 18:12 vorne lag, doch dann sorgte Elena Balkow mit einer Aufschlagserie für eine Aufholjagd bis zum 17:18. Jetzt war München wieder am Drücker und gewann 25:20. Das war auch das Ergebnis im dritten Satz – Penzing hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt.

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