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Frauenfußball

08.09.2018

Türkheim und Loppenhausen haben Titel im Blick

Der SV Salamander Türkheim (rote Trikots) und der FC Loppenhausen (blaue Trikots) gehen mit hochgesteckten Zielen in die neue Bezirksligasaison. Allerdings kann nur eine Mannschaft am Ende in die Bezirksoberliga aufsteigen.
Bild: Julia Prestele

Die Bezirksliga Süd startet mit gerade einmal neun Mannschaften und nur einem Aufstiegsplatz. Und um den wollen zwei Vertreter aus dem Unterallgäu kämpfen.

In der vergangenen Saison haben die Frauenfußballmannschaften des SVS Türkheim und FC Loppenhausen die Unterallgäuer Farben in der Bezirksliga Süd bestens vertreten: Nur aufgrund des besseren Torverhältnisses sicherte sich Türkheim Rang zwei vor den punktgleichen Loppenhausenerinnen. Auf den großen Favoriten und Aufsteiger vom FC Augsburg wiesen beide Mannschaften lediglich einen Punkt Rückstand auf – während die restlichen Vereine in der Endabrechnung wiederum mindestens zehn Zähler hinter den hiesigen Vertretern lagen.

Das lässt die Saisonziele für die neue Spielzeit nicht unbedingt niedriger ansetzen. Denn nach dem Aufstieg des FC Augsburg rechnen sich nun der FC Loppenhausen und der SV Salamander Türkheim etwas aus. Während der FCL selbstbewusst den Meistertitel als Saisonziel nennt, geben sich die Türkheimerinnen mit der Vorgabe Platz eins bis drei etwas zurückhaltender.

Beide Teams setzen auf Kontinuität

Sowohl im Türkheimer Lager als auch in Loppenhausen setzt man auf Kontinuität ohne große Veränderungen. Raci Dikkaya ist weiter der Mann an der Seitenlinie bei den FCL-Frauen. Er setzt bei der Mission Aufstieg auf seine eingespielte Truppe, denn personell stehen bei Loppenhausen nur wenige Veränderungen an. Mit Katharina Lutzenberger (DJK Breitenthal) und Miriam Büchele sowie Katharina Seitz (beide eigene Jugend) stoßen drei Spielerinnen zum Kader, Karina Weimar und Kathrin Wanner hingegen hängen die Fußballschuhe an den Nagel. Doch nicht nur in der Liga streben die Fußballerinnen den maximalen Erfolg an, auch im Pokal ist der erneute Finaleinzug das erklärte Ziel. „Das Pokalfinale zu bestreiten war für meine Mädels ein riesen Erlebnis und eine tolle Erfahrung. Das wollen wir unbedingt wiederholen“, sagt Dikkaya.

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Zweite Mannschaft ist abgemeldet

Beim SVS Türkheim konzentriert man sich hingegen ganz auf den Ligabetrieb. Große Veränderungen sind auch hier nicht zu verzeichnen. Lediglich Lena Jähn pausiert studienbedingt und Marlene Wenninger fehlt verletzt noch bis zum Winter. Nach Abmeldung der zweiten Mannschaft rücken dafür Christina Walter, Valerie Mesenburg, Melanie Mairhörmann und Laura Weckerle in den bislang sehr dünnen Kader der Salamander-Frauen auf. Trainer Robert Dreer wird das Team zusammen mit Josef Alletsee betreuen, der bereits in der abgelaufenen Rückrunde aushilfsweise mit von der Partie war. „Es wird wichtig sein, gut und erfolgreich in die Saison zu starten“, nimmt der Neu-Trainer Alletsee seine Mannschaft gleich in die Pflicht.

Zum Auftakt gastiert am Sonntag, 9. September, um 17 Uhr der 1. FC Sonthofen im Türkheimer Wertachstadion. In der abgelaufenen Spielzeit feierte der SVS zwei deutliche Siege gegen die Allgäuerinnen. Anschließend wartet auf Türkheim am zweiten Spieltag gleich der BOL-Absteiger und Mitfavorit von der DJK Breitenthal zur Standortbestimmung. Der FC Loppenhausen bekommt es am heutigen Samstag (17 Uhr) zum Aufgalopp mit Rückholz Wattenweiler zu tun – zumindest auf dem Papier ein leichter Auftakt. Am siebten Spieltag (20. Oktober) kommt es dann zum direkten Aufeinandertreffen zwischen Türkheim und Loppenhausen.

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