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Wirtschaft

14.07.2017

Die Limonaden-Software-Strom-Bauern-Connection

Startup-Region Ulm ist der Name einer neuen Initiative, die junge Firmen ins Blickfeld rücken will

Die Erfinder von neuartigen Limonaden aus Ulm sind genauso dabei, wie die Entwickler von Solarstromanlagen für entlegene Gebiete aus Neu-Ulm oder das Team hinter dem Portal „Fund your Farmer“ aus Weißenhorn: Insgesamt 15 junge Unternehmen, neudeutsch „Startups“ genannt, haben sich jetzt zusammengeschlossen. Der Initiator hinter der „Startup-Region Ulm“ ist die Industrie- und Handelskammer (IHK).

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Ein gedeihliches Umfeld für Unternehmensgründungen sei zu einem „wichtigen Faktor für Wirtschaftswachstum und Innovationen geworden“, betonte Jonas Pürckhauer, Mitglied der Geschäftsleitung der IHK Ulm bei der Vorstellung der Initiative. Dabei sei der IHK klar gewesen, dass der politische Wille allein nicht zum Erfolg führen wird. Daher habe man die Ausrichtung der „Startup-Region Ulm“ in mehreren Treffen gemeinsam mit regionalen Startups entwickelt, die der IHK aus zahlreichen Beratungen bekannt waren. Mit dabei sind die Firmen Sovit (Getränke) und „Balance of Storage Systems“ (BOS), die wir ausführlich in unserer gestrigen Ausgabe vorstellten. Bei der „Startup-Region Ulm“ mischen auch zahlreiche Macher aus dem Bereich IT/Software mit.

Einer davon ist Julian Weritz aus Weißenhorn. Zusammen mit Marvin Arnold versucht er das Portal „Fund your Farmer“ zur Marktreife zu führen. Ihre Idee: Einen digitalen Marktplatz für Landwirte, verarbeitende Betriebe und Endverbraucher zu schaffen. Derzeit ist unter fundyourfarmer.de nur eine Art Testballon zu sehen. Ihr Ziel ist es, den Marktplatz über ganz Süddeutschland auszubreiten und Partner im stationären Handel zu finden, bei denen die online bestellte Ware abgeholt werden kann („Click and Collect“). Eine Idealvorstellung der Zwei wäre es etwa, wenn einer der großen Supermarktketten eine Art Fund-Your-Farmer-Ecke einrichten würde. Ihr Argument: Regionale Produkte aus nachhaltiger Produktion liegen im Trend. Doch nicht jeder kann oder mag zum Bauer seines Vertrauens gehen – aber der Weg zum Stammsupermarkt geht immer.

Auf Regionales setzt auch das Startup „Gutes von hier“ um Hendrik Mächler. Allerdings ist Mächler mit seinen zwei Mitstreitern Fritz Feger und Jochen Hohneker schon ein paar Schritte weiter. In wechselnden „Pop-up-Stores“ kann man ihre Selektion bereits kaufen. Zurzeit in der Ulmer Herrenkellergasse 9. Das Kriterium um aufgenommen zu werden: Handwerklich produzierte Waren aus der Region: Die Palette reicht von der Currywurst Soße „Wilde Hilde“ aus Burgrieden über ungewöhnliche Gin-Sorten bis hin zum handgebrauten Limonadenkonzentrat das Ulmer Kreativ-Lokals Rosebottel. (heo)

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