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Ulm

05.03.2020

Drei Michelin-Sterne für Ulm und das Umland

In Ulm und Umgebung wird ausgezeichnet gekocht.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Der Guide Michelin führt besondere Auszeichnung für Siedepunkt, Seestern und Gasthof zum Bad auf. Der Gastro-Führer nennt auch Lokale im Kreis Neu-Ulm.

Ein Stern für das Seestern – und für zwei weitere Lokale in Ulm und dem Umland. Der renommierte Gastronomie-Führer Guide Michelin hat diese Auszeichnung an das Restaurant im Hotel Lago sowie an das Siedepunkt im Böfinger Hotel Best Western und den Gasthof zum Bad in Langenau verliehen.

Klaus Buderath, der einst dem Landgasthof Adler in Rammingen im Alb-Donau-Kreis einen Michelin-Stern bescherte, holte diese Auszeichnung 2017 zum ersten Mal für das Hotelrestaurant und verteidigt sie seitdem jedes Mal aufs Neue. Der Gastro-Führer lobt die Aussicht auf den Unteren Ausee, die elegante Einrichtung die moderne, französisch inspirierte Küche. Küchenchef Buderath lege großen Wert auf erstklassige Produkte, die er kontrastreich zubereite. Ein Beispiel: die Blutwurst vom Wollschwein mit geröstetem Sauerkraut und Apfel.

Je ein Michelin-Stern für Siedepunkt und Seestern in Ulm

Ein Jahr nach der ersten Auszeichnung fürs Hotelrestaurant in der Friedrichsau erkochte Christoph Hormel erstmals einen Michelin-Stern für das Siedepunkt. Dieses Kunststück hat der Koch des Böfinger Hotels Best Western nun zum dritten Mal in Folge wiederholt: „Wir freuen uns alle sehr über den erneuten Stern. Aber die höchste Auszeichnung ist das Lob und die Zufriedenheit unserer Gäste. So macht kochen Spaß“, gibt sich Hormel bescheiden. Der Guide Michelin lobt auch im Restaurant des gebürtigen Hormels die schöne Aussicht, die der verglaste Hotelanbau dank seiner erhöhten Lage bietet. Ein Beispiel für die anspruchsvolle und moderne Küche dort: ein Menü mit bis zu acht saisonal geprägten Gängen aus ausgesuchten Produkten wie bayerisches Reh oder wilder Steinbutt. Deren feine Aromen, loben die Kritiker, würden gelungen herausgearbeitet.

Drei Michelin-Sterne für Ulm und das Umland

Drei Jahre früher als Buderath und vier Jahre vor Hormel hat Hans Häge zum ersten Mal einen Stern für den Langenauer Gasthof zum Bad geholt. Der Guide Michelin lobt den Familienbetrieb als schönes Beispiel dafür, wie erfolgreich zwei Generationen zusammenarbeiten können. Häges Küche sei wunderbar klassisch-saisonalen Küche. Dabei lasse er immer mehr seinen eigenen Stil einfließen, zum Beispiel beim erstklassigen Huchen mit Meerrettich, Kartoffelcreme und Holunder-Liebstöckel-Sud. Trotz der ausgesuchten Zutaten seien die Preise fair kalkuliert, hält der Führer fest. Und auch die schwäbischen Spezialitäten seien nicht zu verachten.

Guide Michelin: Gasthof zum Bad in Langenau ausgezeichnet

Der Guide Michelin führt neben diesen drei Spitzenrestaurants noch acht weitere Lokale aus dem Kreis Neu-Ulm auf, die keinen Stern erhalten haben: das Vier Jahreszeiten in Illertissen , die Burgthalschenke in Vöhringen , den Barfüßer in Weißenhorn , das Peunt im Hotel Meinl in Reutti sowie den Wiley Club, die Stephans-Stuben, das Edwin’s und das Josi in Neu-Ulm. In der Stadt Ulm nennt der Gastro-Führer den Ratskeller, aus dem spätestens zum 1. April das italienische Lokal La Fontana wird, das 100 Grad im Hotel Best Western und das Treibut im Hotel Lago.

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