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Merklingen/Dornstadt
21.07.2021

Mehrere Unfälle auf A8 bei Ulm sorgen für Vollsperrung und kilometerlange Staus

Drei Unfälle sind auf der A8 bei Ulm passiert. Verletzt wurde dabei niemand.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Auf der A8 hat es kurz vor Ulm mehrfach gekracht. In Fahrtrichtung München staute sich der Verkehr. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Mehrere Unfälle auf der A8 haben am Dienstag in Fahrtrichtung München zu längeren Staus und Behinderungen geführt. Insgesamt entstand dabei ein Sachschaden von mehr als 50.000 Euro.

Kurz vor 8.15 Uhr fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Sattelzug der Marke Volvo zwischen Hohenstadt und Merklingen auf dem rechten Fahrstreifen. Auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr ein weiterer 40-Jähriger mit seinem Auto der Marke Ford.

Der Sattelzug wechselte auf den mittleren Fahrstreifen. Dabei nahm er nach Angaben der Polizei das schnellere Auto nicht wahr. Der Ford-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und die Fahrzeuge stießen zusammen.

Keine Verletzten, aber 20.000 Euro Schaden nach Unfall auf A8

Nach dem Unfall fuhren beide Fahrzeuglenker auf den Standstreifen. Verletzte gab es nicht. Der Ford musste abgeschleppt werden. Der Sattelzug konnte seine Fahrt fortsetzen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.

Ein weiterer Unfall ereignete sich kurz vor 8.45 Uhr auf Höhe Dornstadt. Im Baustellenbereich fuhren zwei Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen. Ein 39-Jähriger musste seinen Mercedes-Laster aufgrund des Verkehrs bis zum Stillstand abbremsen. Ein 30 Jahre alter MAN-Lkw-Fahrer fuhr zu dicht auf und konnte nicht mehr bremsen. Er fuhr dem Auflieger in das Heck.

Beide Fahrer blieben unverletzt. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Behinderung und der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer.

Autobahn musste zur Bergung voll gesperrt werden

Für die Bergung des nicht mehr fahrbereiten MAN-Lkw musste die Autobahn für etwa 45 Minuten voll gesperrt werden. Es entstand ein Stau von mehreren Kilometern. Der Mercedes konnte seine Fahrt zu einer Werkstatt aus eigener Kraft fortsetzen. Die Schadenshöhe an den Sattelzügen beträgt laut Polizei etwa 10.000 Euro.

Durch den vorangegangenen Unfall staute sich der Verkehr schnell. Eine 42-jährige VW-Fahrerin hatte bereits angehalten. Ein hinter ihr herannahender 25-Jähriger mit seinem BMW nahm den Stau zu spät wahr und fuhr dem VW in das Heck.

Durch den Aufprall schob es den VW auf einen Iveco-Sattelzug. Auch hier blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt. Abschlepper kümmerten sich um die beiden nicht mehr fahrbereiten Autos. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 22.000 Euro. (AZ)

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