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Kreisliga Ost

17.05.2019

„Erst gewinnen, dann Daumen drücken“

Hoffen auf den Relegationsplatz: Die Mannschaft des TSV Burgheim kann bei einem eigenen Sieg in Rinnenthal und einem Patzer des SC Griesbeckerzell noch Zweiter werden.
Bild: Xaver Habermeier

 Mit etwas Schützenhilfe und einem eigenen Sieg in Rinnenthal kann der TSV Burgheim in die Relegation einziehen. Wie Trainer Harry Grimm die Chancen einschätzt

Der TSV Burgheim hat am letzten Spieltag der Kreisliga Ost noch immer die Chance, den zweiten Platz zu erobern und in die Relegation um den Bezirksligaaufstieg einzuziehen.

Voraussetzung dafür ist zum einen ein eigener Sieg am heutigen Samstag (15 Uhr) im direkten Duell beim Tabellenzweiten BC Rinnenthal (43 Punkte), mit dem Burgheim (41) vorbeiziehen könnte. Dazu ist der TSV auf einen Ausrutscher des Dritten SC Griesbeckerzell (42) angewiesen, der beim Fünften TSV Firnhaberau vor einer schwierigen Aufgabe steht.

„Wir wissen, um was es geht“, sagt Burgheims Trainer Harry Grimm, der sich nicht über die Zwischenstände auf dem anderen Platz informieren lassen will. „Wir müssen unser Spiel gewinnen, so viel ist klar. Wenn uns das gelingen sollte, müssen wir hoffen und die Daumen drücken, dass Griesbeckerzell gepatzt hat.“ Ein Szenario, das nicht unwahrscheinlich erscheint. Während der SCG durch das Jahr 2019 taumelt, belegt Firnhaberau in der Rückrundentabelle den zweiten Platz.

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TSV Burgheim hat das Hinspiel deutlich verloren

Um überhaupt eine Chance zu erhalten, muss der TSV Burgheim freilich erst einmal seine Hausaufgabe in Rinnenthal meistern. „Das ist eine richtig starke Mannschaft, die zuletzt gute Ergebnisse erzielt hat“, weiß Grimm. An das Hinspiel, das mit 0:5 verloren ging, dürften die Burgheimer keine allzu guten Erinnerungen haben. Doch Grimm schränkt ein: „Die Niederlage war verdient, ist allerdings zu hoch ausgefallen. Bis acht Minuten vor Schluss lagen wir nur 0:2 zurück, haben dann alles nach vorne geworfen und wurden ausgekontert.“

Grimm verweist lieber auf die derzeitige Stärke der eigenen Mannschaft. Vor dem jüngsten 1:1 gegen Meister TSV Friedberg gewann der TSV vier Spiele hintereinander, zumeist deutlich. Wo kommt sie her, die aktuelle Stärke des TSV? Grimm: „Im Vergleich zur Hinrunde sind bei uns die meisten Spieler fit.“ Damals musste man über einen längeren Zeitraum auf einige Stammkräfte verzichten, holte in acht Spielen magere fünf Zähler. Daran zurückdenken dürfe man jedoch nicht, betont Grimm im Wissen, dass für Burgheim in dieser Saison sogar noch einiges mehr möglich gewesen wäre.

Denn nach seinem starken Jahr 2019 kann der Aufsteiger über die Relegation sogar noch den Durchmarsch in die Bezirksliga schaffen. Mit möglichen Szenarien für die Entscheidungsspiele habe sich in Burgheim noch niemand beschäftigt. Für einen Aufstieg wären in der Relegation bis zu drei Siege nötig. Je nach der Konstellation in der Bezirksliga könnten auch weniger reichen. Fest steht lediglich, dass der erste Burgheimer Gegner der Tabellenzweite der Kreisliga Nord (FC Mertingen oder TSV Wertingen) wäre.

Harry Grimm spricht von einem „Traum“, wenn er zum Abschluss seiner zweijährigen Amtszeit in Burgheim Relegationsspiele bestreiten könnte. Klappt es nicht, würde er sich nach dem Spiel in Rinnenthal aus Burgheim verabschieden. „Ich gehe mit Wehmut“, sagt er ehrlich, „die Mannschaft spielt gut, die Stimmung ist super“. Sollte es nicht zur Relegation reichen, wäre das für ihn und die Mannschaft kein Beinbruch, so Grimm: „Wir haben ohnehin eine richtig gute Runde gespielt.“

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