Bezirksliga Oberbayern Nord

05.04.2014

Karlshuld hat Land in Sicht

Bastian Blabl spürt, dass für den SV Karlshuld im Abstiegskampf längst noch nicht alles verloren ist. Hier dreht er jubelnd nach seinem Treffer vergangene Woche in Eitting ab, wo der SVK mit 2:0 gewann.
Bild: Roland Geier

SVK kann im Abstiegskampf gegen Sulzemoos nachlegen

Beim SV Karlshuld ist wieder Land in Sicht: Nach dem 2:0 in Eitting haben die Grünweißen einen Schritt heran ans rettende Ufer der Bezirksliga Oberbayern Nord gemacht. „Es wäre der Supergau gewesen, wenn wir die drei Punkte nicht mitgenommen hätten. Wir wären auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. So aber haben wir auf Eitting vier Zähler Vorsprung und haben den Anschluss an das Mittelfeld geschafft“, hofft Karlshulds Trainer Tobias Luderschmid, dass nach dem Erfolgserlebnis das Selbstvertrauen seiner Mannschaft steigt. Am morgigen Sonntag um 15 Uhr heißt es für die Karlshulder nun nachlegen, wenn sie den Tabellenzehnten SV Sulzemoos auf heimischem Terrain erwarten.

Mit einem weiteren Erfolg könnte Karlshuld den Gegner sogar in den Abstiegskampf mit hineinziehen. „Wir stehen in der Pflicht, auch einmal zu Hause ein gutes Spiel abzuliefern“, fordert Luderschmid von seiner Truppe, dass sie das abliefert, was auch in ihr steckt. Eine zusätzliche Motivation für die Grünhemden (13. Platz/23 Punkte) ist, dass die unmittelbaren Konkurrenten Aubing (12./26) und Moosburg (11./27) im direkten Duell Federn lassen werden. Die Chance bei einem Sieg gegen Sulzemoos, den Nichtabstiegsplätzen greifbar nahe zu kommen, ist demnach sehr groß für den SV Karlshuld.

Altstar Vaxid Hyseni muss ausgeschaltet werden

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Bisher war der SV Sulzemoos immer ein heißes Pflaster für die Grünhemden, die in der Hinrunde ein 0:0-Unentschieden erreichten. Die Elf von Spielertrainer Christian Hain, dem Ex Profi bei der SpVgg Unterhaching, hatte sich zum Saisonbeginn mehr vorgenommen als im hinteren Tabellendrittel herumzutummeln. So ist es nicht verwunderlich, dass es beim Verein im Dachauer Hinterland kriselt. Das wurde zuletzt bei der 1:4-Heimniederlage gegen den TSV Rohrbach deutlich. Der talentierte Casim Mestan kassierte nach einem Frustfoul die Rote Karte und wird gegen Karlshuld fehlen.

Dennoch hat Sulzemoos in seiner Mannschaft noch eine Menge Qualität. Nicht nur den Altstar Vaxid „Izi“ Hyseni, den Dreh- und Angelpunkt, gilt es auszuschalten. Auch der mit 22 Treffern in der Torjägerliste führende Manuel Eisgruber ist brandgefährlich. „Im Vorfeld wird keiner direkt eingeteilt, Eisgruber an die Kette zu legen. Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwingen“, kündigt Luderschmid an.

Personell hat der 32-Jährige wieder ein paar Möglichkeiten mehr als noch zuletzt. Die bisher verletzten Michael Rößler, Philipp Engelhard und Max Seitle, der sich in Eitting eine Oberschenkelzerrung zuzogen hatte, unternahmen im Freitagtraining erste Stehversuche. „Für die Bank und um in der Schlussphase nachzulegen, wird es für den ein oder anderen reichen“, ist Luderschmid optimistisch.

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