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Kreisliga OstOst

21.03.2015

Zwischen Hoffen und Bangen

Während der VfR Neuburg als Spitzenreiter in die verbleibenden zehn Spiele startet, muss der TSV Burgheim in der Tabelle nach unten blicken. Personell hat sich bei beiden Vereinen so manches getan

Packt der VfR Neuburg den Aufstieg? Der Tabellenführer der Kreisliga Ost hat einen Vorsprung von vier Punkten auf den Verfolger Pöttmes und startet als Favorit in die letzten zehn Partien.

Der VfR war in der Winterpause zudem nicht untätig und hat sich personell verstärkt. Besonders der ehemalige Bayern- und Regionalligaspieler Alexander Egen dürfte für Trainer Naz Seitle eine Schlüsselrolle einnehmen. Doch damit nicht genug. Gut eine Woche vor Saisonstart gelang den Lila-Weißen noch eine Transferüberraschung. Der ehemalige Torwart und Kapitän des FC Ehekirchen, Stefan Polak, wird ab sofort in Neuburg zwischen den Pfosten stehen. Der 34-Jährige hatte seine Karriere eigentlich bereits beendet und wird die restliche Saison die Nummer eins beim VfR sein. Eigentlich eine gute Ausgangssituation für Trainer Seitle. Den Trainer plagen vor dem Start jedoch auch personelle Sorgen. Mittelfeldakteur Edvin Hasanbegovic fällt wegen einer Knie-OP ebenso aus wie Pascal Steger, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Ebenfalls bitter für die Neuburger: Defensivkraft Thomas Loarec kehrt in seine Heimat Frankreich zurück und wird dem VfR nur noch für zwei Spiele zur Verfügung stehen. Außerdem fehlt bei Neuzugang Marcin Marciniak noch die Spielberechtigung, weshalb der Pole am Wochenende ebenfalls nicht im Kader stehen wird.

Keine perfekte Ausgangslage beim VfR Neuburg, denn der Auswärtsgegner ist an diesem Sonntag der SV Thierhaupten. „Wir müssen uns auf ein hartes Spiel einstellen. In der Offensive ist der SV sehr stark, da haben sie ihre Qualität“, sagt Seitle. Doch mit 13 Punkten Vorsprung ist der VfR Favorit. Vom Aufstieg will der erfahrene Trainer jedoch noch lange nicht sprechen. „Wir haben jetzt sechs sehr schwere Spiele vor uns. Erst wenn wir in diesen viele Punkte holen, denke ich an die Bezirksliga“, sagt er. Während beim VfR Neuburg der Aufstieg das große Ziel ist, steht beim TSV Burgheim der Klassenerhalt an erster Stelle. Auch die Burgheimer haben eine harte Vorbereitung hinter sich. Für Trainer Peter Krzyzanowski hätte diese aber gerne noch etwas länger dauern können. „Wir hatten in den vergangenen Wochen mit personellen Problemen zu kämpfen, deshalb hätte ich gerne noch eine bis zwei Wochen, um die Jungs vorzubereiten“, sagt er. Vor allem, weil die Bilanz der Testspiele alles andere als perfekt ist. „Wir haben schlicht mehr Spiele verloren als gewonnen. Auf der anderen Seite bin ich aber lange genug im Geschäft, dass ich das nicht überbewerte“, beruhigt Krzyzanowski.

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Am Sonntag beginnt das Unternehmen Klassenerhalt mit dem Heimspiel gegen den BC Aichach. „Ich habe im Moment keine Ahnung, wie ich den Gegner einschätzen soll“, gesteht Krzyzanowski. Damit ist der TSV-Coach nicht alleine. Aichach hat in der Winterpause 14 Spieler verpflichtet und damit personell ordentlich aufgerüstet. Eine echte Wundertüte also. „Wir haben vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und können eigentlich ohne Druck in diese Partie gehen“, gibt sich der TSV-Trainer kämpferisch.

Helfen sollen dabei auch zwei „Neue“. In der Winterpause ist der 22-jährige David Kramek vom BSV Neuburg gekommen, um die Offensive zu verstärken. „Er ist für uns eine große Hilfe, weil er ein Ersatz für den verletzten Tom Wuka ist“, erklärt der Coach. Denn im Angriff hat der TSV noch Luft nach oben. Nur 24 Mal traf man bisher in das gegnerische Tor. Die Defensive wird von Jonas Faller verstärkt. Der ehemalige A-Jugend-Spieler des TSV Rain war bereits im vergangenen Juli nach Burgheim gewechselt, steht nach einer Verletzung jedoch erst jetzt wieder auf dem Feld.

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