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Kommunales

03.10.2018

Almarin: Möttingen gibt Zuschuss für Machbarkeitsstudie

Bild: Szilvia Izsó

In der Sitzung des Gemeinderates geht es außerdem um schnelle Internetanbindungen.

Innerhalb von drei Jahren will Möttingen die „weißen Flecken“ bei der Breitbandversorgung im Gemeindegebiet beseitigen und mit modernen Glasfaseranschlüssen versehen. Die sollen Geschwindigkeiten von bis zu 150 M/Bits ermöglichen. Es handelt sich dabei um 52 Anwesen im Außenbereich und Grundstücke entlang der Möttinger Ortsdurchfahrt im Zuge der B 25 ab der Kreuzung Weilerweg/Kreuzweg in Richtung Harburg. Die Anbindungen sind kostenlos. Wer dann später das Internet mittels Glasfaser in Anspruch nimmt, muss allerdings die monatlichen Tarife des Anbieters bezahlen. Eine Verpflichtung zur Nutzung gibt es nicht.

Der Auftrag hierfür soll an das Unternehmen DSLmobil aus Oberndorf am Lech gehen, das im Auswahlverfahren der einzige Bieter war. Für das Projekt wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des sogenannten „Höfeprogramms“ mit 80 Prozent bezuschusst. Der Eigenanteil der Kommune liegt bei 168000 Euro. Herwig Rößner von der Breitbandberatung Bayern sagte, dass derzeit die Tiefbaufirmen volle Auftragsbücher hätten und es wohl schwierig werde, zeitnah ein Unternehmen für die Bauarbeiten zu finden.

Eine große Diskussion unter den Gemeinderäten gab es nicht mehr. Diese wurde bereits bei der ersten Vorstellung des Projektes im Februar dieses Jahres recht kontrovers geführt (wir berichteten). Dabei kam die Frage auf, ob es sinnvoll sei, beispielsweise Aussiedlerhöfe oder freistehende Tierställe ans Glasfasernetz anzuschließen, ohne zu wissen, ob die Eigentümer dies überhaupt wollten? Bürgermeister Erwin Seiler hatte sich durch derartige kritische Stimmen jedoch nicht beirren lassen. Er vertritt die Auffassung, Glasfaser sei die Zukunftstechnologie schlechthin. Deshalb sollten bereits jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Gegenüber den Rieser Nachrichten brachte Seiler nach der Sitzung sein Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass im Möttinger Wohngebiet „Baadfeld“ nur wenige Haushalte Glasfaseranschlüsse hätten, obwohl diese bereits von DSLmobil und der Telekom angeboten würden. Gegen drei Stimmen beschloss der Gemeinderat schließlich, mit der Firma DSLmobil einen Kooperationsvertrag für den Anschluss der noch vorhandenen weißen Flecken mit Glasfaserkabel abzuschließen.

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In einem weiteren Beschluss gewährte das Gremium der Nachbargemeinde Mönchsdeggingen einen Zuschuss von 2500 Euro für die geplante Machbarkeitsstudie zur Wiedereröffnung des Hallenbades Almarin (wir berichteten). Die Verwaltung hatte einen Betrag von 1000 Euro vorgeschlagen.

Mehrheitlich verständigte sich der Rat auf die Teilnahme der Gemeinde am Kunstpfad 2019 des Landkreises Donau-Ries und eine Spende von 500 Euro. Seiler bezeichnete die neue Dorfmitte mit dem Bürgerzentrum mit dessen Umgebung als idealen Ort dafür.

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