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Nördlingen

17.09.2019

OB-Wahl 2020 in Nördlingen: Das sind Termin und Kandidaten

Die OB-Wahl 2020 in Nördlingen findet im März statt. Vier Kandidaten wollen Oberbürgermeister werden.
Bild: Szilvia Izsó (Archiv)

Zur OB-Wahl 2020 in Nördlingen treten vier Kandidaten an. Wir geben einen Überblick und liefern auch Infos rund um Termin und Ablauf der Oberbürgermeister-Wahl.

Bei der OB-Wahl 2020 in Nördlingen wird es auf jeden Fall einen Wechsel im Rathaus geben. Der derzeitige Oberbürgermeister Hermann Faul kann nämlich nicht mehr antreten. Wer in Bayern hauptamtlicher Bürgermeister werden will, darf bei der Wahl im Jahr 2020 nicht älter als 67 sein - und Faul wird im nächsten Jahr 71.

Vier Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge: Wolfgang Goschenhofer (Grüne), Steffen Höhn (CSU), Rita Ortler (SPD) und David Wittner (PWG). Wir stellen sie in diesem Artikel kurz vor und liefern außerdem weitere Infos zu Termin und Ablauf.

Termin der OB-Wahl 2020 in Nördlingen: Das ist das Datum

Die Oberbürgermeister-Wahl in Nördlingen findet am 15. März 2020 statt. Gleichzeitig werden an diesem Sonntag die 30 Mitglieder des Stadtrats gewählt.

In ganz Bayern läuft an dem Termin die Kommunalwahl 2020 in mehr als 70 Landkreisen und 2000 Städten. Es geht im Freistaat um insgesamt fast 40.000 politische Ämter.

Neben Bürgermeistern werden beispielsweise auch Landräte oder Mitglieder für Kreis- und Gemeinderäte gewählt. Eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es nicht.

Übrigens ist es wahrscheinlich, dass OB-Kandidaten noch in eine Stichwahl müssen: Um direkt die Wahl zu gewinnen, müsste ein Bewerber nämlich 50 Prozent (und mehr) der Stimmen holen. Sollte das nicht der Fall sein, geht es zwei Wochen später in die Stichwahl.

OB-Wahl 2020 in Nördlingen: Kandidaten kurz vorgestellt

Hier stellen wir die vier Bewerber in alphabetischer Reihenfolge kurz vor, die Oberbürgermeister von Nördlingen werden wollen:

Wolfgang Goschenhofer (Grüne)

Wolfgang Goschenhofer hat diesen Leitsatz ausgegeben: "Nördlingen anders denken." Als Grünen-Politiker legt er seinen Schwerpunkt mit auf den Klimaschutz. Alle politischen Fragen müssten sich daran messen lassen, welche Auswirkungen sie auf das Klima haben. Für eine Verkehrswende wolle er mehr in Bus, Bahn und das Radwegenetz investieren. Hier lesen Sie mehr: OB-Wahl in Nördlingen: Das sind Wolfgang Goschenhofers Ziele.

Steffen Höhn (CSU)

Steffen Höhn nennt den Wohnungsbau als wichtiges politisches Thema. Dafür wolle er die Erweiterung des Wemdinger Viertels vorantreiben. Für den Klimaschutz möchte er unter anderem die Fassaden in der Altstadt begrünen lassen. Er versprach außerdem, in den ersten hundert Tagen seiner Amtszeit hundert Bäume im Stadtgebiet pflanzen zu lassen. Mehr lesen Sie hier: Bauen in Nördlingen: Was Höhn fordert.

Steffen Höhn, CSU, will Nördlinger Oberbürgermeister werden.
Video: RN

Rita Ortler (SPD)

Mit Rita Ortler bewirbt sich zum ersten Mal eine Frau um das OB-Amt in Nördlingen. Nach ihrer Nominierung sagte sie, dass es für sie in der Politik drei wichtige Säulen gebe: soziale Gerechtigkeit, Wirtschaft und Umweltschutz. Zwischen diesen Säulen müsse ein Gleichgewicht herrschen. Als "soziale Frage unserer Zeit" nannte sie den Wohnungsbau. Hier lesen Sie mehr: Wohnungsmarkt: Das schlägt Rita Ortler vor.

Rita Ortler (SPD) will in Nördlingen Oberbürgermeisterin werden. Im Video spricht sie über ihre Motivation und ihre Ziele.

David Wittner (PWG)

Der Leiter der städtischen Tourist-Information nannte die Bereiche "Wohnen und Leben“ sowie "Wirtschaft und Arbeit" als Schwerpunkte. Es müsse genügend Baugrund für Wohnungen und fürs Gewerbe geben. Wittner möchte außerdem die Belastung der Nördlinger Altstadt durch den Verkehr reduzieren. Mehr lesen Sie hier: Wittner: Im Dialog für Nördlingen

Der 35-jährige David Wittner will Oberbürgermeister von Nördlingen werden. RN-Redaktionsleiterin Martina Bachmann hat ihn zum Video-Interview getroffen.
Video: Jochen Aumann

So läuft die Kommunalwahl 2020 in Nördlingen ab

Wahlberechtigte können ihre Stimmen bei der Kommunalwahl 2020 von 8 bis 18 Uhr in den Wahllokalen oder vorher schon per Briefwahl abgeben. Bei der Wahl von Oberbürgermeistern und Landräten wird auf dem jeweiligen Stimmzettel nur ein Name angekreuzt.

Für Stadt- und Kreisrat haben die Wähler so viele Stimmen, wie das Gremium Mitglieder hat. Bei 30 Stadträten gibt es also 30 Stimmen. Wähler können dabei einfach ihr Kreuz für eine Partei setzen. Jeder dazugehörige Kandidat bekommt dann eine Stimme.

Die Stimmen lassen sich aber auch gezielt auf einzelne Kandidaten verteilen, die dabei nicht zur selben Partei gehören müssen. Einzelnen Bewerbern lassen sich sogar bis zu drei Stimmen geben, um sie zu stärken - das ist das sogenannte Kumulieren. (sge)

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