Newsticker
SPD-Fraktion nominiert Bärbel Bas als Bundestagspräsidentin
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Triell - Pressestimmen: "Scholz und Laschet im Zickenkrieg"

Pressestimmen
13.09.2021

Zweites TV-Triell in der Presse: Das sind die Kommentare

Am Sonntag, 12. September debattierten SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet im zweiten TV-Triell bei ARD und ZDF.
Foto: Handout WDR/picture alliance, dpa

Umfragen sehen Olaf Scholz als Gewinner des zweiten TV-Triells mit Annalena Baerbock und Armin Laschet. Die ersten Reaktionen aus der Presse lesen Sie hier.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2021 trafen am Sonntagabend die Kanzlerkandidatin und die Kanzlerkandidaten bei ihrem zweiten TV-Triell aufeinander, das von der ARD und vom ZDF übertragen wurde. Während Armin Laschet (CDU) auf den gelassenen Olaf Scholz (SPD) losging, geriet Annalena Baerbock (Grüne) zeitweise in den Hintergrund. So reagiert die Presse auf den Dreikampf im Rennen um das Kanzleramt. 

Pressestimmen zum TV-Triell in ARD und ZDF: "Unorganisierte Moderation"

"Das heutige Triell hat meines Erachtens gezeigt, dass der Wahlkampf noch schmutzig werden wird. Jedenfalls wird die Union einiges dafür tun, wie die Attacken von Armin Laschet an diesem Abend gezeigt haben." Ulrich Schäfer, Süddeutsche Zeitung

"Die Parteien haben nicht ihre stärksten Kandidaten zur Wahl aufgestellt. Kühnert, Habeck, Söder - das wärs gewesen. Nächstes Mal dann. (...) Mein Fazit: Keine Überraschungen, keine Experimente, kein klarer Sieger und auch keine Siegerin." Anna Clauß, Spiegel

"Scholz und Laschet verheddern sich im Zickenkrieg." Focus

"Das Triell ist zu Ende und Ratlosigkeit macht sich breit. Wie will man mit solchen Formaten Menschen für Politik begeistern oder auch nur zur Verklarung der Wahlentscheidungen beitragen? Die Moderation wirkte unorganisiert, permanent in Zeitnot, nicht in der Lage oder nicht willens, Themen zu gewichten." Robert Pausch, Die Zeit

Lesen Sie dazu auch

Reaktionen auf das TV-Triell: "Laschet hat endlich auf Angriff geschaltet"

"Laschet lederte sofort los! Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock (40) spielte zeitweise nur noch eine Nebenrolle. (...) Auf die Frage, ob SPD-Parteichefin Saskia Esken denn Minister würde, sagte Scholz: „Man bekommt dann Olaf Scholz als Bundeskanzler und das führt dann dazu, dass man eine Regierung bekommt, die dann auch diesen Grundsätzen entspricht.“ Das gelte etwa für die Außenpolitik. Sollte heißen: Die Linkspartei halte ich schon im Zaum. Bei dem Thema aber wirkt er von Laschet in die Defensive gedrängt." Bild.de

 

"Der lange Applaus für Armin Laschet beim CSU-Parteitag war fast schon zu viel des Guten. Es wirkte, als wollte die Schwesterpartei sich entschuldigen für das wochenlange Piesacken und Schlechtreden des eigenen Kanzlerkandidaten. Laschet dürfte mit seiner engagierten Rede auch manchen Kritiker doch noch von sich überzeugt haben. (...) Und: Laschet hat zum ersten Mal aus dem Brustton der Überzeugung gesagt, dass er Bundeskanzler werden will. Das war auch beim zweiten Triell zu merken: Er war gut vorbereitet und ungewohnt aggressiv gegenüber Scholz. Ob das beim Wähler gut ankommt, ist eine andere Frage. Aber Laschet hat endlich auf Angriff geschaltet." Neue Osnabrücker Zeitung

Hier finden Sie unseren Kommentar von Gregor Peter Schmitz: Triell zur Zukunft? Endlich gibt es Streit – aber über Vergangenes

(AZ)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

13.09.2021

Merkwürdige Diskussion. Eigentlich stehen nur 2 Personen als Kanzler Bewerber im Blickfeld. Scholz und Laschet. Die Grünen mit Baerbock haben sich mitlerweilen schon ins Abseits manövriert mit mangelnder Fachkenntnis, geschöntem Lebenslauf und weltfremden Ideen und Forderungen. Damit ist schon Mal Gott sei Dank nicht mehr mit einer Kanzlerin der Grünen zu rechnen. Jetzt gilt es eigentlich nur noch RRG zu verhindern - die Linken mit noch befremdlichen Forderungen, die DEU endgültig ins Abseits bringen würden und dem inneren Frieden abträglich wären. Nur merkwürdigerweise wird von ARD/ZDF die FDP irgendwo als Faktor im nächsten Bundestag ignoriert.

Permalink