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Landkreis Augsburg
21.05.2016

Preis-Karussell in die Pleite

Die Preise für Milch sinken immer weiter. Obwohl Bauern 40 Cent pro Liter bräuchten, um kostendeckend zu arbeiten, zahlen Molkereien nur noch knapp mehr als 20 Cent. Verbände und Politiker fordern nun die Regierung auf, eine Lösung für das Problem zu finden.
Foto: Patrick Pleul, dpa (Archivfoto)

Prognosen zufolge wird jeder zehnte Betrieb aufgeben müssen, wenn die Milchpreise so niedrig bleiben. Dabei sinkt die Zahl der Bauern im Kreis schon seit Jahren.

„Die Milchpreise befinden sich im freien Fall“, sagt Walburga Meitinger aus Dinkelscherben. Sie ist Mitglied im bayerischen Landesvorstand des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) und sehr besorgt über die Zukunft der Milchbauern im Landkreis Augsburg: „Wie in anderen Landkreisen auch geht es den Milchbauern hier derzeit sehr schlecht.“ Erst kürzlich habe ihre Molkerei die Preise von 29 auf 27 Cent für einen Liter gesenkt, berichtet sie. „Und das untere Ende ist noch nicht erreicht. In einigen Monaten werden die Preise bei 23 Cent in Bayern liegen“, so Meitingers Prognose. Um kostendeckend wirtschaften zu können, bräuchten die Milchbauern etwa 40 Cent pro Liter.

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