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Kirche

31.05.2019

Musikalische Andacht zum Marienmonat

Tradition hat das Mariensingen im Mai in Wehringen.
Bild: Anja Fischer

In Wehringen gestalten mehrere Gruppen eine besinnliche Marienverehrung

Es sei die Gottesmutter Maria, die viele Superlativen auf sich vereinigt, sagte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von St. Georg in Wehringen, Jürgen Hemmerle, zu Beginn des diesjährigen Mariensingens: „Sie ist die Frau, von der am meisten Bilder gemalt wurden, die am meisten auf der Welt verehrt wird.“ Dem Mai als Marienmonat komme gerade bei dieser Verehrung eine ganz besondere Bedeutung zu. So auch in Wehringen, wo es seit 16 Jahren das traditionelle Mariensingen gibt.

Ins Leben gerufen hat es seinerzeit Ulrich Egger senior, der es bis heute organisiert. In diesem Jahr nahmen die Eggertaler Alphornbläser aus Mickhausen und Umgebung, der Männergesangverein Lechfeld aus Klosterlechfeld, eine Bläsergruppe vom Musikverein Wehringen, der Männerdreigesang Lechfeld, die Singolder Saitenmusik aus Großaitingen und der Frauendreigesang aus Großaitingen an der Andachtsstunde teil. Das Marien-Bildnis im linken Seitenaltar war mit den großen Blütenköpfen weißer Hortensien festlich geschmückt.

Schon vor dem Beginn des Mariensingens stimmten die Eggertaler Alphornbläser vor der Kirche St. Georg während der letzten Strahlen der Abendsonne die Kirchenbesucher auf die Andacht mit einigen Alphornstücken ein.

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Sie eröffneten auch in der Kirche den Reigen an festlichen Musikstücken und Marienliedern. Der Männergesangverein Lechfeld sang ein „Ave Maria“, der Männerdreigesang „O heilige Muttergottes“. Der Frauendreigesang aus Großaitingen grüßte die Königin musikalisch und ging vor der Gottesmutter in die Knie.

Unterbrochen wurden die Musikstücke von besinnlichen Worten, die Pfarrer Hubert Ratzinger diesmal dem Bildnis „Maria, die Knotenlöserin“ widmete – einem Gnadenbild, zu sehen im Augsburger Dom. Maria vom Knoten, die helfende Hand, die das Knäul des Lebens entwirrt, war ein schönes Bild für die vielen Menschen in der St. Georg-Kirche. Mit dem gemeinsamen Lied aller Anwesenden „Maria Maienkönigin“ und dem Andachtsjodler, gespielt von der Bläsergruppe des Musikvereins Wehringen, ging das Mariensingen zu Ende als eine musikalische Hommage an die Gottesmutter.

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