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Landkreis Augsburg

09.12.2020

So kontrolliert die Polizei die Ausgangssperren im Landkreis Augsburg

Die Polizei wird bei Ausgangssperren wohl nicht häufiger kontrollieren als sonst.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Plus Wenn die Corona-Zahlen nicht sinken, gilt am Mittwoch eine Ausgangssperre nach 21 Uhr im Augsburger Land. Wie die Polizei das handhaben will.

"Es wird sicher nicht mehr Kontrollen geben als bisher", sagt Michael Jakob von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Augsburg, das auch für den Landkreis zuständig ist: "Wir haben auch jetzt schon regelmäßig kontrolliert, ob die Corona-Regeln eingehalten werden und werden das auch dann tun, wenn zwischen 21 Uhr und 5 Uhr eine Ausgangssperre gilt." Wie bislang auch sind die Streifen vor allem an den Orten unterwegs, an denen sich Menschen gerne treffen: "Das ist in der Stadt Augsburg sicherlich einfacher als im Landkreis, wo es nicht die klassischen Hotspots gibt, an denen sich viele Menschen aufhalten", so Jakob.

Corona: Sicherheitswacht hilft bei der Kontrolle der Ausgangsbeschränkungen

Im Bereich der Polizeiinspektion Bobingen, die auch für Königsbrunn zuständig ist, wird die Sicherheitswacht mit eingebunden. "Aber letztlich sind wir diejenigen, die kontrollieren und Verstöße ahnden. Wir müssen den Verstoß feststellen und geben dann gegebenenfalls eine Anzeige an die Ahndungsbehörde, also das Landratsamt, weiter", sagt Artur Dachs, Leiter der Polizeiinspektion Bobingen. Bei Detailfragen, zum Beispiel, ob man nach 21 Uhr mit dem Hund noch raus darf, winkt der Bobinger Polizeichef ab: "Wir müssen erstmal abwarten, was genau in den Verordnungen steht und woran sich die Bürger halten müssen", so Dachs.

Corona-Ausgangssperren: Schwabmünchens Polizei sieht keine Schwerpunkte

Auch in Schwabmünchen und Umgebung wird die Sicherheitswacht mit dabei sein: "Die entlasten uns bei solchen Dingen sehr, das ist eine hervorragende Einrichtung", sagt Gernot Hasmüller, Leiter der Polizeiinspektion Schwabmünchen. Schwerpunkte, an denen besonders häufig kontrolliert wird, gibt es im Bereich der Schwabmünchner Inspektion nicht: "Es sind eh nur wenige Leute in diesen Tagen nach 21 Uhr unterwegs, wenn die Gaststätten und Läden zu haben. Das macht uns die Arbeit natürlich etwas leichter", so Hasmüller, der betont, dass zuletzt vor allem Gruppen von Jugendlichen die Polizei in Sachen Corona-Regelungen auf Trab gehalten haben.

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