Fußball,Kreisklasse

23.03.2019

Der Auftakt hat es in sich

Gleich zum Auftakt schenken sich die Teams in der Kreisklasse nichts.
Bild: Christian Kruppe

Start in das Frühjahr bringt brisante Partien. Das Spitzenspiel steigt in Lagerlechfeld

Eine ruhige Winterpause liegt hinter der Kreisklasse Augsburg Süd. Überraschend wenig Spielerwechsel wurden von den Vereinen gemeldet. So ändert sich scheinbar wenig an den Kräfteverhältnissen der Liga - könnten die Fans meinen. Aber dem ist meist nicht so. Denn je nachdem wie die Kicker die Winterpause verbracht haben und wie gut sie sich vorbereitet haben, kann sich die Leistungsfähigkeit der Teams deutlich ändern. Der 17. Spieltag bringt da für einige Teams gleich eine erste Prüfung mit sich.

An der Tabellenspitze tritt der SV Schwabegg in Lagerlechfeld an. Die Lechfeldhasen haben aktuell drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Schwabegg - ein Umstand, den die Raffler-Elf nur zu gerne ändern möchte. Lagerlechfeld zählt im Übrigen zu den wenigen Teams, welche im Winter auf dem Transfermarkt aktiv waren. Vom Landesligisten Mering hat sich Spielertrainer Daniel Raffler seinen ehemaligen Schwabmünchner Teamkollegen Niklas Bauer geangelt. Bauer schlüpft in die Rolle des spielenden Co-Trainers und soll auf dem Feld der Lechfelder Abwehr mehr Halt geben, denn diese ist die Anfälligste in den Top fünf. Da kommt mit der Schwabegger Offensive um Torjäger Florian Wiest ein echter Prüfstein auf Lagerlechfeld zu.

Eine spannende Aufgabe steht auch für die SpVgg Langerringen an. Der Tabellenzweite tritt beim Sechsten Großaitingen an. Das diese so weit oben stehen, hätten nach den vergangenen beiden Spielzeiten die Wenigsten gedacht. Doch unter Trainerfuchs Sepp Lindner haben sich die Großaitinger zu einem ernst zu nehmenden und vor allem unbequemen Gegner entwickelt. Langerringen sollte nicht nur deswegen gewarnt sein. In der Vergangenheit tat sich die Köbler-Elf immer schwer, wenn es gegen den FSV ging. Neu bei der SpVgg ist Andreas Hirschner. Der Mittelfeldspieler stammt aus dem eigenen Nachwuchs und war zuletzt für den VfL Kaufering aktiv.

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Neben den zwei Partien an der Tabellenspitze stehen auch zwei Begegnungen im Tabellenkeller im Blickpunkt. Zum einen ist das das Staudenderby zwischen Ustersbach und Langenneufnach. Die Langenneufnacher sind schon seit der Vorwoche im Spielbetrieb und verloren ihr Nachholspiel in Inningen mit 4:2. Für Trainer Jürgen Streit war dies kein Beinbruch. „Wir müssen unsere Punkte anderswo holen, zum Beispiel mit dem Spiel in Ustersbach. Schaffen wir das, sind die auch wieder mit im Abstiegskampf dabei“, weiß Streit.

Noch brisanter ist das Aufeinandertreffen von Kleinaitingen und Hiltenfingen. Der ASV steht auf einem Abstiegsplatz, mit einem Erfolg beim FCK würden die beiden Teams aber den Platz tauschen.

Wenn es den Hiltenfingern gelungen ist, die gute Form, die sie vor dem Winter hatten, zu konservieren, dann ist alles möglich. Das Wichtigste für das Team von Ferdinand Sedlmair ist es, nicht mit leeren Händen vom Lechfeld zurückzukommen. Mal sehen, ob das gelingt.

Die weiteren Partien TSV Haunstetten II - Inningen (Sa., 15 Uhr) Untermeitingen - Göggingen, Gessertshausen - TSV Königsbrunn (bd. So., 15 Uhr).

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