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06.10.2019

Der nächste Favorit stolpert in Bobingen

Hüseyin Tomakin (am Ball) und seine Kollegen vom TSV Bobingen entwickeln sich zum Favoritenschreck.
Bild: Elmar Knöchel

Fußball Bezirksliga Der TSV besiegt Tabellenführer Erkheim mit 2:0

Bobingen So langsam mausert sich der TSV Bobingen zum Favoritenschreck. Von den ersten fünf Teams in der Tabelle haben die Bobinger nur gegen Türkgücü Königsbrunn eine Niederlage kassiert. Nach dem Unentschieden in Neugablonz gelang nun der nächste Coup gegen den TV Erkheim, gegen den man mit 2:0 gewann.

In der ersten Halbzeit waren beide Teams gleichwertig. Die Gastgeber aus Bobingen hatten zwei mal durch Florian Gebert die Möglichkeit in Führung zu gehen (4./35.). Auf der anderen Seite verzog Valentin Wiest beim Abschluss und dann kam Richard Geiger gefährlich an den Ball, wurde aber gerade noch geblockt, nachdem sich die Bobinger Sebastian Jeschek und Laurin Sommer beim Klärungsversuch Probleme hatten. Als sich beide Mannschaften auf ein 0:0 zur Pause zu einigen schienen, erspielte sich Bobingen einen Eckball. Diesen zog Michael Zedelmeier auf den zweiten Pfosten, wo Luis Müller die Kugel mit dem Hinterteil ins Tor beförderte (45.) – ein in der Entstehung etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Führungstreffer für die Gastgeber.

Schrecksekunde zu Beginn der zweiten Hälfte

Für die begann die zweite Halbzeit mit einer Schrecksekunde. Thomas Petrich hatte allein vor Sommer den Ausgleich auf dem Fuß, vergab jedoch aus kurzer Distanz (46.). Vor allem der starke Gebert kam für Bobingen immer wieder in die Gefahrenzone und hätte auf 2:0 stellen müssen, vergab nach einem schönen Solo allerdings aus spitzem Winkel (58.). Erkheim kam nun etwas besser ins Spiel. Als Tim Stumpf in der Bobinger Hintermannschaft einen springenden Ball nicht klären konnte, brach Jürgen Petrich durch die Viererkette und erzielte den vermeintlichen Ausgleich: Doch Petrich hatte den Ball mit der Hand mitgenommen und wurde zurückgepfiffen (69.). Dann eroberte Simon Schlotterer das Spielgerät in der eigenen Hälfte und spielte es perfekt in den Lauf von Gebert. Der tunnelte seinen Gegenspieler und versenkte an Markus Stetter vorbei zum 2:0 (74.).

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Wer jedoch dachte, die deutlichere Führung würde das Spiel beruhigen, hatte die Rechnung ohne das Schiedsrichterteam gemacht. Nach einigen strittigen Entscheidungen lag Hauptschiedsrichterin Lena Höche auch in der 82. Minute wohl deutlich daneben. Simon Schlotterer stoppte Jürgen Petrich im Laufduell fair. Höche zeigte jedoch zum Erstaunen aller auf den Punkt. Zu allem Überfluss streckte sie Schlotterer die rote Karte unter die Nase. Selbst aus Reihen der Gäste war Unverständnis zu hören. Der starke Laurin Sommer parierte nicht nur den Strafstoß, sondern auch die letzte große Chance durch Thomas Petrich kurz vor Schluss (82./89.).

Torschütze Luis Müller erklärte im Anschluss: „Das war erneut eine überragende Leistung unser gesamten Mannschaft, in der sich jeder für jeden aufgeopfert hat und das macht uns derzeit für jeden Gegner extrem schwer zu schlagen.“

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