Fußball

14.08.2019

Keine Zeit zum lamentieren

Auch wenn die Bobinger weiterhin von Ausfällen geplagt werden, wird höchstens über fehlenden Anspielstationen, wie hier Simon Schlotter geklagt.
Bild: Knöchel

Fußball Bezirksliga Bobingen erwartet zum Auftakt des Doppelspieltags Babenhausen

Bobingen Spiel. Regeneration. Spiel. Regeneration. Ein straffer Rhythmus, der im August für alle Bezirksligisten verstärkt gilt. Mit Pokal, und englischer Woche haben die Fußballer des TSV Bobingen acht Spiele in vier Wochen auf dem Zettel.

Auch der jetzt anstehende Doppelspieltag am 15./17 August hat es für den TSV in sich. Doch es bleibt keine Zeit zu lamentieren, weiß auch Adrian Schlotterer: „Die nächsten zwei Wochen gilt es für uns als Team zusammenzurücken, um die vielen Urlauber zu kompensieren“, erklärt der Torhüter, der seinen Kurzurlaub bereits hinter sich hat und am Donnerstag wieder zur Verfügung steht. „Da ist jeder Einzelne gefragt. Wir dürfen jetzt die Spannung nicht verlieren.“

Trotzdem könnte die Personalsituation bei den Bobingern rosiger sein. Mit Hüseyin Tomakin und Emre Mutlu fallen am Donnerstag zwei wichtige Stützen aus. Simon Stiegelmair, Fabian Stadlmair und Michael Vogt sind weiterhin verletzt und auch Simon Schlotterer ist aufgrund beruflicher Verpflichtungen fraglich.

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Gerade gegen den jetzt anreisenden TSV Babenhausen (Donnerstag, 15 Uhr) erwarten die Bobinger wieder ein intensives Spiel. Trotz einiger Abgänge zeigten die Fuggermärktler in drei sehr engen Spielen, dass mit ihnen zu rechnen ist. „Aus der Ferne betrachtet, stand jedes einzelne Spiel der Babenhausener auf Messers Schneide. Daher erwarte ich eine gestandene Bezirksligamannschaft“, ist sich Schlotterer der anstehenden Aufgabe bewusst.

Wichtiger erscheint dem Motivator zwischen den Pfosten aber das eigene Team: „Unabhängig vom Gegner sind wir gut darin beraten, den Fokus auf uns zu richten und jeden Spieltag mit Siegeswille, Mentalität und Lust anzugehen.“ Damit spricht der 28-Jährige auch an, woran es bei Bobingen im letzten Spiel etwas haperte. Zu oft bestimmte im Auswärtsspiel die TG Viktoria den Spielrhythmus. Trotzdem nehmen die Bobinger den Punkt gerne mit, denn bereits nach drei Spielen zeigt sich die Liga wieder sehr ausgeglichen.

Nicht erst der verdiente Punktgewinn von Aufsteiger Friedberg gegen den Mitfavoriten Türkgücü Königsbrunn war zuletzt ein Beleg dafür. Da sind vier Punkte aus drei Spielen keine schlechte Bilanz. Die Hochsträßer stehen damit einen Punkt besser da, als die Gäste aus Babenhausen.

Mit dem Start ist man zwischen Singold und Wertach folglich nicht unzufrieden: „Einige Räder greifen langsam ineinander und unsere Spielidee fruchtet. Das wollen wir weiter verbessern, um möglichst viele Spiele auf unsere Seite zu ziehen“, freut sich Adrian Schlotterer bereits auf die beiden kommenden Heimspiele. (SZ)

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