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Handball

02.03.2019

Pflichtaufgaben im Kampf um die Meisterschaft

Auch wenn die Schwabmünchner Herren im Derby gegen das Schlusslicht aus Niederraunau in der Favoritenrolle sind, stellen sich sich trotzdem auf eine harte Gegenwehr, wie sie hier Jan Wiedmer (gelbes Trikot) zu spüren bekommt, ein´n.
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Auch wenn die Schwabmünchner Herren im Derby gegen das Schlusslicht aus Niederraunau in der Favoritenrolle sind, stellen sich sich trotzdem auf eine harte Gegenwehr, wie sie hier Jan Wiedmer (gelbes Trikot) zu spüren bekommt, ein´n.

Die Bezirksoberligateams des TSV Schwabmünchen müssen heute gegen Teams aus dem Tabellenkeller ran. Warum die Gelb-Blauen trotz der klaren Favoritenrolle ihre Gegner nicht unterschätzen dürfen

Von Holger Hübenthal

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Schwabmünchen „Menkingen Ahoi“ heißt es am Faschingssamstag in der Schwabmünchner Hans-Nebauer-Sporthalle, wenn die Bezirksoberliga-Handballer des TSV zum Heimspielabend und Duellen um wichtige Zähler im Meisterschaftskampf auflaufen. Zu Gast sind jeweils zweite Mannschaften aus dem Westen des Handballbezirks Schwaben. Die Männer empfangen um 18 Uhr den TSV Niederraunau II, die Frauen erwarten ab 20 Uhr den VfL Günzburg II.

So ganz zu leugnen war die Enttäuschung im Lager der ersten Männersieben nach dem Remis im Heimderby gegen den TSV Bobingen sicher nicht. Der Punktverlust ließ die Lücke auf Tabellenführer Gundelfingen auf vier Zähler anwachsen und auch Platz zwei geht aktuell an den TSV Göggingen, der bei gleicher Zahl an Minuspunkten bereits drei Spiele mehr auf der Uhr hat. Wenn die Gelb-Blauen im Titelkampf also noch irgendwie im Rennen bleiben wollen darf jetzt ohne Wenn und Aber kein Zähler mehr abgegeben werden und da ist das Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Niederraunau einfach ein Pflichtaufgabe.

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Sechs Zähler haben hat die Landesligareserve aus dem Handballdorf bei Krumbach erst auf ihrem Konto, die dabei auch noch ausnahmslos in eigener Halle verbucht wurden. Auswärts tritt die Mannschaft von Spielertrainer und Abteilungsleiter Bernd Maisch meist mit sehr knappem Kader an, wobei die Gegner der Raunauer eigentlich immer wieder mit dem Einsatz der starken A-Jugendlichen des Vereins rechnen. „Wir gehen einfach davon aus, dass Niederraunau seine Zweite nicht einfach sang- und klanglos in die Bezirksliga schickt und einen konkurrenzfähigen Kader mit nach Schwabmünchen bringt.“ glaubt Trainer Malte Knoke an eine möglicherweise doch gefährliche Herausforderung.

Die Gelb-Blauen müssen auf den beruflich verhinderten Benni Hupfer verzichten und auch hinter dem Einsatz von Felix Hänsel steht nach einer Oberschenkelblessur aus dem Derby noch ein dickes Fragezeichen. Personalprobleme haben die Schwabmünchner in dieser Saison allerdings immer ganz gut in den Griff bekommen und so wollen die TSV-Männer ihrem Anhang eine sportlich ansprechende und erfolgreiche Faschingsparty bieten.

Frauen wollen Weichen für das Schlagerspiel stellen

Das nächste Spiel ist immer das Wichtigste – dieses ebenso alte wie unverändert gültige Motto gilt aktuell auch für die Spielerinnen der ersten Frauensieben, die zur Zeit noch ohne Verlustpunkt die Liga anführen. Bevor es nächste Woche zum absoluten Topspiel nach Aichach geht gehört die volle Konzentration der Schützlinge von Trainer Holger Hübenthal also dem Heimspiel gegen den VfL Günzburg II. Die Landesligareserve der Legostädter steckt als Tabellenachter im Zehnerfeld der Bezirksoberliga mitten im Kampf um den Klassenerhalt ist als Gegner nie zur unterschätzen. Die Günzburgerinnen stellen ein sehr kämpferisches Team mit viel Offensivpower. Ein Schnitt von über 26 Toren pro Partie ist für eine Mannschaft der unteren Tabellenregion ein durchaus beachtlicher Wert.

Auf Schwabmünchner Seite ist rechtzeitig zum jetzt beginnenden Saisonendspurt der komplette Kader wieder an Bord und so wollen sich die Gelb-Blauen mit einem Heimsieg in die bestmögliche Ausgangsposition vor dem Ligagipfel in Aichach bringen. „Die Fans haben uns bis jetzt auch ein Stück weit zum tollen Zwischenstand getragen. Wir hoffen einfach, dass auch am Faschingssamstag möglichst viele Handballanhänger bei uns in der Hans-Nebauer-Halle sind.“, setzt Team-Kapitän Caro Bischof auf die Unterstützung von den Rängen im jetzt tatsächlich immer heißer werdenden Titelkampf.

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