Handball

06.12.2019

Welche Serie geht zu Ende?

Seit Februar 2018 sind Schwabmünchens Herren um Peter Bürgle (gelbes Trikot) zu Hause ungeschlagen. Gegen den Spitzenreiter aus Göggingen werden die Blau-Gelben alles daran setzten, dass dies so bleibt.
Bild: Felix Dahlheim

Schwabmünchens Herren empfangen den Spitzenreiter Göggingen. Die Damen wollen den Aufwärtstrend gegen Mitaufsteiger Waltenhofen fortsetzen.

Ein Top-Heimspielprogramm und ein eigentliches „Muss“ für den Handballanhänger aus der Region präsentieren die Schwabmünchner Handballer am Samstagabend in der Hans-Nebauer-Sporthalle. Die Männer empfangen ab 18 Uhr in der Bezirksoberliga den noch verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Göggingen, die Landesligafrauen wollen ab 20 Uhr ihre aktuelle Aufwärtstendenz gegen den TV Waltenhofen unter Beweis stellen. Das Vorspiel zu diesem Doppelevent bestreitet die weibliche C-Jugend, die als Spitzenreiter der Bayernliga ab 16.15 Uhr auf den HC Forchheim trifft.

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Schwabmünchen seit zwei Jahren ohne Heimniederlage

Schwabmünchen gegen Göggingen - in diesem Aufeinandertreffen stehen sich nicht nur zwei alte Rivalen und Top-Teams der BOL gegenüber, an diesem Abend kommt es auch zum Duell zweier beeindruckender Serien, von denen eine nach der Schlusssirene Geschichte sein wird. Die Augsburger haben seit genau einem Jahr im schwäbischen Oberhaus keinen Punkt mehr abgegeben und sind ohne Frage aktuell die absolut herausragende Mannschaft der Liga. Dagegen steht die Schwabmünchner Bilanz von fast zwei Spielzeiten ohne Heimniederlage. Das letzte Mal verließen die Gelb-Blauen Anfang Februar 2018 als Verlierer das Parkett der Hans-Nebauer-Sporthalle und zwar genau gegen den TSV Göggingen.

Tabellarisch und mit Blick auf die bisherigen Auftritte geht der Ligaprimus aus Göggingen fraglos favorisiert in dieses Match, allerdings haben sich die Mannen von Coach Steve Volmering zuletzt erstmals angreifbar gezeigt. Beim starken Aufsteiger in Königsbrunn drehten die Rot-Schwarzen eine fast schon verlorene Partie erst in den Schlussminuten. Es muss sicher viel zusammenpassen, um den Spitzenreiter ins Wanken und dann auch zum Fallen zu bringen, aber wenn ein Ort dafür geschaffen ist, dann die Hans-Nebauer-Sporthalle. Die beiden Schwabmünchner Trainer Malte Knoke und Flo Pfänder setzen auf eine stimmungsvolle Kulisse und einen sicher leidenschaftlichen Auftritt ihrer Mannschaft, die zuletzt in Gersthofen andeutete, was grundsätzlich auch dieses Jahr möglich ist. Der Kader ist komplett und so dürfte ein Handballabend der ganz besonderen Art ins Haus stehen.

Welche Serie geht zu Ende?

Wegweisende Partie der Frauen gegen Waltenhofen

Mit zwei Siegen aus den letzten drei Partien haben die Schwabmünchner Landesligahandballerinnen ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben und wollen sich mit nun drei Heimspielen in Serie weiter nach oben arbeiten. Im Duell gegen Mitaufsteiger Waltenhofen wäre dies sogar direkt möglich, denn die Allgäuerinnen liegen einen Zähler vor den Gelb-Blauen. Nachdem sich alle vier Aufsteiger zur Zeit im Tabellenkeller wiederfinden kommt den direkten Auseinandersetzungen natürlich eine besondere Bedeutung zu. „Wir haben dem Druck in den Partien gegen München-Ost und Altötting sehr gut standgehalten und zwei Siege eingefahren. Die Leistungskurve zeigt nach oben und so wollen wir gegen Waltenhofen gerade mit dem eigenen tollen Anhang im Rücken den nächsten Schritt machen.“, gibt Trainer Holger Hübenthal die Linie für den Samstagabend vor. Weiter verzichten müssen die Schwabmünchnerinnen leider auf die noch nicht fitte Anne Marb, ganz beendet ist die Saison leider für Spielmacherin Caro Bischof, deren Knieverletzung jetzt endgültig als Kreuzbandriss diagnostiziert wurde.

Top-Jugendteam vor makelloser Hinrunde

Eröffnet wird der Heimspieltag um 16.15 Uhr von der weiblichen C1-Jugend, die im letzten Vorrundenspiel gegen den HC Forchheim ihre noch blütenweiße Weste verteidigen will. Die Mannschaft von Lars Lammich und Öykü Keskin hat bisher tollen Handball geboten und will auch gegen die nicht zu unterschätzenden Gäste aus Franken den Status als Nummer 1 in Bayern untermauern.

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