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Bayern-Monitor
29.09.2019

CSU liegt ein Jahr nach der Wahl deutlich unter der 40-Prozent-Marke

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU, links) darf sich über gute Umfragewerte freuen. Seine Partei um Finanzminister Albert Füracker bleibt allerdings bei deutlich unter 40 Prozent Zustimmung.
Foto: Peter Kneffel, dpa

Exklusiv Markus Söder kann seine Zustimmungswerte laut unserer Umfrage verbessern, doch die CSU kommt nur auf 38 Prozent. Der Höhenflug der Grünen stockt etwas.

Ein Jahr nach der bayerischen Landtagswahl liegt die CSU im Freistaat weiter deutlich unter der 40-Prozent-Marke, obwohl die Zustimmungswerte von Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder gestiegen sind. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Redaktion kommt die bayerische Regierungspartei auf 38 Prozent, knapp ein Prozent mehr als bei der Wahl im Oktober 2018. Der Regierungspartner Freie Wähler verliert mit zehn Prozent gegenüber dem damaligen Wahlergebnis von 11,6 Prozent leicht an Zustimmung.

Söder ist deutlich beliebter, Freie Wähler verlieren leicht an Zustimmung

Die schwarz-orange Koalition könnte damit ihre Regierungsmehrheit unter den im Parlament vertretenen Parteien behaupten. Zugleich kann Ministerpräsident Söder an Zustimmung zulegen: Seit dem Zeitpunkt der Landtagswahl im Oktober 2018 verbesserte sich der in der Umfrage gemessene Wert, der Befragten, die mit seiner Arbeit zufrieden sind von 34 auf 41 Prozent. Dagegen erklärten 38 Prozent,dass sie mit dem Ministerpräsidenten unzufrieden seien, zehn Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor.

Deutliche Zugewinne in der politischen Zustimmung verbuchen die Grünen mit 22 Prozent, gut vier Prozent mehr als vor einem Jahr. Die SPD kommt nur noch auf sieben Prozent gegenüber 9,7 Prozent bei der Wahl. Auch die AfD schneidet mit neun Prozent gut einen Prozentpunkt schwäche ab, während die FDP stabil bei fünf Prozent bleibt. Die Linke würde es mit unverändert drei Prozent weiterhin nicht in den bayerischen Landtag schaffen.

Für die repräsentative Umfrage zur Arbeitsleistung Söders wurden die Antworten von 5002 Teilnehmern aus Bayern berücksichtigt. Für die repräsentative Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern wurden die Antworten von 4502 Teilnehmern aus Bayern berücksichtigt. Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung der bayerischen Bevölkerung gewichtet. Der Befragungszeitraum war jeweils vom 30. August bis 27. September 2019. Der statistische Fehler liegt jeweils bei 2,5 Prozent.

Das ist unser Bayern-Monitor

Wir möchten wissen, wie Bayern tickt. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey untersuchen wir in Umfragen, wie die Menschen im Freistaat über bestimmte Themen denken.

Die Ergebnisse werden regelmäßig in unserer Zeitung und auf unserem Online-Portal veröffentlicht. Zusätzlich zu den vier dauerhaft laufenden Umfragen befragen wir Sie in einzelnen Umfragen zu aktuellen Themen. Was es mit unserem Bayern-Monitor auf sich hat, warum wir das Ganze machen und wie die Civey-Umfragen funktionieren, erklären wir Ihnen an dieser Stelle. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier. (sli)

Zu den Fragen des Bayern-Monitors gelangen Sie auch hier:

Hinweis zu den Umfragen des Bayern-Monitors: Da wir mit unserem Bayern-Monitor die Stimmung in Bayern langfristig betrachten, laufen unsere Umfragen weiter. Es ist also möglich, dass sich die Umfrageergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt von den im Text thematisierten Ergebnissen unterscheiden.

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