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Augsburger Panther

07.04.2021

Panther bekommen Chance zur Revanche gegen Bremerhaven

Verteidigt seit 2014 für die Panther: Brady Lamb. Wahrscheinlich wird er auch nächste Saison in Augsburg spielen.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Für die Augsburger Panther sind die Play-offs in Reichweite. Gegen Bremerhaven bietet sich zudem die Chance auf Revanche nach der 1:8-Pleite.

Es ist noch nicht lange her, da waren die Augsburger Panther weit abgeschlagen im Rennen um einen Play-off-Platz. Der eng gesteckte Spielplan beschert den DEL-Teams aber fast täglich Gelegenheit, das Tableau zu verändern. Und prompt ist der vierte Tabellenplatz der Gruppe Süd wieder in Reichweite gerückt.

Sechs Spiele bleiben den Panthern noch Zeit, an Straubing und Schwenningen vorbei zu ziehen. Das erste steht am Donnerstagabend (20.30) im Curt-Frenzel-Stadion gegen Bremerhaven an. Zu Gast ist dann also jene Mannschaft, die Augsburg gerade erst die höchste Saisonniederlage zugefügt hat. 1:8 unterlag die Mannschaft von Trainer Tray Tuomie am Mittwoch der vergangenen Woche. „Natürlich war das ein Ergebnis, das niemandem schmeckt“, sagt Tuomie. Gut aber, dass sich nun bereits die Gelegenheit biete, diese Scharte auszuwetzen. Gegen das beste Powerpay-Team der Liga habe man im ersten Aufeinandertreffen zu viele Strafen genommen, was prompt bestraft wurde. „Es ist eine alte Regel, dass du auf der Strafbank keine Spiele gewinnst. Gegen Bremerhaven gilt das ganz besonders.“

Bisher sind die Panther von schweren Verletzungen verschont geblieben

Trotz der hohen Belastung durch die vielen Spiele in einem kurzen Zeitraum sind die Panther bisher von langwierigen Verletzungen verschont geblieben. Wade Bergman verpasste zuletzt vier Spiele, weil er an den Folgen eines heftigen Checks litt. Für das Spiel gegen Bremerhaven könnte er aber wieder fit sein. Angeschlagen ist zudem Michael Clarke. Auch in seinem Fall will Tuomie erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstagvormittag über einen Einsatz entscheiden. „Wir haben es bisher gut geschafft, die Belastung zu steuern“, sagt der Trainer. Er ist dennoch froh, dass fünf der letzten sechs Spiele im eigenen Stadion stattfinden. Nur noch die Fahrt nach Düsseldorf steht am vorletzten Spieltag auf dem Programm. Ansonsten dürfen die Panther-Profis im eigenen Bett schlafen.

Immerhin ein Gutes hatten die langen Fahrten: Teambuilding

Trotzdem seien die beiden langen Fahrten nach Wolfsburg und Bremerhaven sowie Krefeld und Köln mit jeweils zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden wichtig gewesen. Tuomie: „Wir hatten in dieser Saison bisher wenig Gelegenheit, die ganze Mannschaft über einen längeren Zeitraum zusammen zu haben. Für das Teambuilding waren die Fahrten gut.“

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Foto: Www.imago-images.de

Eine gute Stimmung in der Kabine könnte im Saisonendspurt das Zünglein an der Waage sein, denn die körperliche Belastung bleibt bis zur letzten Partie hoch. Dem Heimspiel gegen Bremerhaven an diesem Donnerstag folgt am Freitag gleich das gegen Wolfsburg. Da letzteres bereits um 19.30 Uhr beginnt, liegen diesmal nur 23 Stunden zwischen den beiden Eröffnungsbullys.

Offiziell ist es noch ruhig in Sachen Vertragsverlängerungen

So hektisch diese Corona-Saison sportlich verläuft, so ruhig ist es momentan (noch) in Sachen Vertragsverlängerungen. Während andere Klubs wie zum Beispiel der ERC Ingolstadt diesbezüglich schon sehr aktiv sind und fast täglich Pressemitteilungen verschicken, herrscht bei den Panthern: Stille. Offiziell bekannt ist bisher nur, dass Drew LeBlanc und Niklas Länger bereits Arbeitspapiere für die kommende Spielzeit haben. Nach Informationen unserer Zeitung gilt es als wahrscheinlich, dass Panther-Kapitän Brady Lamb in seine achte Saison in Augsburg gehen wird.

Lamb kam im Sommer 2014 von den Abbotsford Heat aus der American Hockey League (AHL) zu den Panthern. Inzwischen absolvierte der Rechtsschütze 352 Partien in der Deutschen Eishockeyliga, alle für das DEL-Gründungsmitglied. Als Scharfschütze von der blauen Linie verfügt er über einen fulminanten Schlagschuss und hat bislang 46 Tore erzielt. Augsburg ist für den Kanadier zur zweiten Heimat geworden. Auf seinen rechten Oberarm hat sich der bald zweifache Vater eine Ansicht vom Augsburger Rathaus samt Augustusbrunnen tätowieren lassen.

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