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AEV
24.09.2021

Erster Heimsieg der Saison: Am Ende drehen die Panther auf

Die Augsburger (von links Brad McClure und Chad Nehring) durften sich über einen weiteren Saisonsieg freuen. Gegen Straubing entschieden sie eine torreiche Partie mit 6:4 für sich.
Foto: Siegfried Kerpf

Nach einem abwechslungsreichen Match feiern die Augsburger mit 6:4 gegen Straubing den ersten Heimsieg der neuen Saison. Ein AEV-Stürmer trifft doppelt.

Die Panther strapazierten die Nerven ihrer Fans: Nach einer 2:0-Führung lagen die Augsburger zwischenzeitlich mit 3:4 gegen Straubing hinten. Doch am Ende feierte die Mannschaft von Trainer Mark Pederson mit dem 6:4 (2:1, 1:3, 3:0) gegen die Niederbayern im zweiten Anlauf den ersten Saison-Heimsieg. Ein furioses Schlussdrittel brachte den Dreier zuhause und ein Stürmer glänzte als zweifacher Torschütze.

Noch bekamen die 4490 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion die jüngste Neuverpflichtung Matt Puempel nicht zu sehen. Am Mittwoch war der Kanadier, der als Torjäger angekündigt wurde, in Augsburg eingetroffen. Zu kurzfristig offenbar für seine Premiere im AEV-Dress. Die im vergangenen Sommer bei seiner jüngsten Station Malmö (Schweden) durchgemachte Corona-Erkrankung hatte damit nichts zu tun. Der Außenstürmer hatte in den vergangenen Wochen trainiert. Doch AEV-Trainer Pederson hatte 14 gesunde Stürmer zur Verfügung und entschied sich, Puempel, der erst eine Übungseinheit mit seinen neuen Teamkollegen absolvierte, ein wenig Eingewöhnungszeit zu gewähren. Ob der Profi mit 87-NHL-Einsätzen im Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen den ERC Ingolstadt seinen Einstand geben wird, ließ der AEV-Coach am Freitagabend offen.

Im ersten Drittel lagen die Augsburger Panther souverän vorne

Die Augsburger fanden auch ohne den Kanadier geschmeidig ins Spiel. Die erste Straubinger Strafzeit war gerade abgelaufen, als nach einem Querpass von Adam Payerl sein Sturmpartner Chad Nehring aus kurzer Distanz die Scheibe zum 1:0 (8.) ins Tor abfälschte. Mit einem ähnlichen Muster schossen die Panther das 2:0 (13.). Nach einem Schuss von Verteidiger Wade Bergman hielt Brad McClure seine Kelle rein und veränderte die Flugbahn des Pucks. Was nach Zufall aussieht, wird im Training dutzendfach geübt.

Auch in Straubing, denn das 2:1 (19.) von Travis St. Denis war eine Kopie des zweiten AEV-Treffers. Nach der ersten Pause legten die Niederbayern nach. Joshua Samanski glich zum 2:2 (27.) aus. Den älteren AEV-Fans dürfte der Namen wohlbekannt sein, denn Joshuas Vater John Samanski hatte in der Saison 1984/85 sein Europadebüt beim damaligen Zweitligisten Augsburger EV gegeben.

Den zweiten Abschnitt dominierte die Mannschaft von Gästecoach Tom Pokel. Während für die Panther lediglich David Stieler in Überzahl zum 3:2 (35.) traf, drehten Mike Connolly (ebenfalls 35.) und St.Denis (37./Powerplay) die Partie auf 4:3 für die Tigers. Immer wieder brachten sich die Augsburger durch zu leichte Scheibenverluste beim Aufbau im eigenen Drittel selbst in Bedrängnis. Straubing musste nur auf die Fehler der Gastgeber lauern. Das ging zu einfach. Die 2:0-Führung aus dem Auftakt war futsch.

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Chad Nehring traf doppelt für die Augsburger Panther

20 Minuten Zeit blieb dem AEV noch und der Älteste startete die Aufholjagd. Der 37-Jährige Thomas J. Trevelyan glich zum 4:4 (43.) aus. Vinny Saponari erhöhte auf 5:4 (49.). Es war der erste Treffer des Neuzugangs vom Zweitligisten Kassel im AEV-Dress. Chad Nehring, der das 1:0 erzielt hatte, setzte auch den Schlusspunkt und traf zum 6:4 (59.) ins leere Straubinger Tor.

Die Augsburger hatten zum Ende hin auf riskante Pässe im eigenen Drittel verzichtet und fanden zum Biss aus dem Auftaktdrittel zurück. Auch die Fans waren wieder da und feuerten ihr Team an. Die erste Ehrenrunde der Saison im eigenen Stadion beendete einen abwechslungsreichen Eishockey-Abend. 

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