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FC Augsburg

07.04.2018

Beim FC Augsburg ist das torgefährliche Trio zurück

Alfred Finnbogason ist wieder fit. Zusammen mit Michael Gregoritsch und Philipp Max war er für einen Großteil der FCA-Treffer zuständig.
Bild: Tim Groothuis, Witters

In der Hinrunde waren Michael Gregoritsch, Philipp Max und Alfred Finnbogason am Großteil der Augsburger Treffer beteiligt. Nun sind sie wieder auf dem Platz vereint.

Philipp Max erwartet am Samstag eine undankbare Aufgabe. Max verteidigt hinten links in der Abwehrkette des FC Augsburg, in der Begegnung mit dem FC Bayern wird der 24-Jährige daher wohl verstärkt auf Münchens kahlköpfigen Flügelstürmer Arjen Robben treffen. Und dieser ist hoch motiviert. Dem Niederländer, der bei den Bayern um eine Vertragsverlängerung ringt, hat so gar nicht gefallen, dass er jüngst beim 2:1 in Sevilla auf der Ersatzbank Platz nehmen musste. Das entspricht in keinster Weise dem Selbstverständnis des 34-Jährigen, Stammkraft im Starensemble zu sein.

Gegen Augsburg hingegen dürfte Robben vom Anpfiff weg wirbeln, um sich für das Viertelfinalrückspiel in der Champions League am kommenden Mittwoch zu empfehlen. Max weiß, was auf ihn zukommt. Auch er sei hoch motiviert, merkt er zunächst mit einem Lächeln an, ehe er ernster auf seine Aufgabe zu sprechen kommt. „Als Einzelner ist es schwer, gegen solche Topspieler gut auszusehen. Wir brauchen mannschaftliche Geschlossenheit, um das aufzufangen“, erläutert Max.

Gegen Robben verteidigen? Philipp Max traut es sich zu

Robbens Markenzeichen ist sein Haken von rechts nach links, von außen nach innen, und der geschlenzte Abschluss. Max verdeutlicht, warum es so schwierig ist, diese Bewegung und die Kreise des Niederländers einzuengen. „Er hat eine enge Ballführung und wartet immer auf den richtigen Moment, auf den falschen Schritt des Gegenspielers.“ Ihn alleine zu verteidigen, sei schwierig, er traue es sich aber zu, bekräftigt Max.

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Der FCA-Profi kann sich in dieser Begegnung beweisen, kann zeigen, ob er einem Weltklassespieler Einhalt gebieten kann. „Natürlich ist man auch begeistert, wenn große Gegner kommen, weil man darauf seit seinen Anfängen wartet“, sagt er. Aus dem Hinspiel will der Verteidiger seine Lehren ziehen. Eine halbe Stunde lang hielten die Augsburger mit, ehe die Münchner die Kontrolle übernahmen. Mit dem 0:3 war der FCA letztlich gut bedient.

Max will die Aktivitäten allerdings nicht auf das Verhindern eines Gegentores beschränken. Vielmehr wollen er und seine Mitspieler mutig auftreten und jene Räume nutzen, die die Münchner durch ihr frühes Attackieren bieten. Gerade auf die Außenverteidiger Max und Jonathan Schmid kommt nach der Balleroberung im Umschaltspiel eine wichtige Aufgabe zu. Über ihre Seiten sollen die Gegenangriffe stattfinden. Bestenfalls gelingt Max auf diese Weise die nächste Torvorlage. 13 Treffer hat er in der laufenden Runde vorbereitet, der Bestwert eines Bundesligaspielers.

Der FCA-Talk vor dem Heimspiel gegen Bayern München
Video: Florian Eisele

Neben Max finden sich noch die Mitspieler Michael Gregoritsch (11 Tore/5 Vorlagen) und Alfred Finnbogason (11/3) unter den besten Scorern der Liga. Finnbogason zehrt vor allem von den Auftritten in der Vorrunde, in der er alle seine Treffer erzielte.

Seit Januar war Finnbogason wegen eines Sehnenrisses in der Wade verletzt

Seit Januar fehlte der Isländer wegen eines Sehnenrisses in der Wade, gegen den FC Bayern kehrt er nun in den FCA-Kader eines Bundesligaspiels zurück. Finnbogason sei hundert Prozent fit und fühle sich super, weiß Baum zu berichten. Der Coach unterstreicht die Qualitäten des Isländers, wolle diesen aber nicht nur auf dessen Tore reduzieren. „Er ist auf und neben dem Platz als Typ wichtig.“ Baum stellt in Aussicht, den 29-Jährigen vom Anpfiff weg aufs Spielfeld zu schicken.

Damit stünde das torgefährliche Trio der Hinrunde wieder vereint auf dem Platz: Gregoritsch, Finnbogason und Max. Der Vorlagengeber ist froh, Finnbogason wieder im Angriffszentrum zu wissen. „Er ist ein richtiger Mittelstürmer, arbeitet aber auch viel für die Mannschaft“, sagt Max. Auch Gregoritsch betont die Bedeutung des Isländers. „Er ist für unser Spiel sehr wichtig, vor dem Tor immer präsent.“

Mit der Rückkehr Finnbogasons verändert sich die Position des Österreichers Gregoritsch, er wird zur hängenden Spitze. Eine Position, die ihm liegt, wenn das Augsburger Spiel auf Verteidigen und schnelle Gegenangriffe ausgelegt ist. Gegen den dominanten FC Bayern dürfte das der Fall sein.

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