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Champions League
08.12.2021

FC Bayern schafft perfekte Gruppenphase und wirft Barca raus

Bayerns Thomas Müller jubelt über sein Tor zum 1:0 gegen den FC Barcelona.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Sechs Spiele, sechs Siege – der FC Bayern gewinnt auch das letzte Gruppenspiel souverän mit 3:0 gegen den FC Barcelona. Für die Katalanen ist es der nächste Tiefpunkt.

Der FC Bayern hat sich mit einem 3:0-Sieg gegen den FC Barcelona in die Winterpause der Champions League verabschiedet. Den Münchnern gelang damit der gelungene Abschluss einer perfekten Gruppenphase, gewannen sie doch sämtliche ihrer sechs Gruppenspiele.

Trainer Julian Nagelsmann hatte dabei am Mittwoch, wie angekündigt, auf allzu große Rotationsmaßnahmen verzichtet. Im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund stand lediglich Leon Goretzka nicht in der Startelf. Für den an der Patellasehne verletzten Mittelfeldspieler übernahm Jamal Musiala die Organisation im Zentrum. Nagelsmann wurde allerdings auch von äußeren Umständen an einem großflächigen Umbau seiner Elf gehindert. So musste Serge Gnabry wegen Adduktorenproblemen passen und Joshua Kimmich stand nach seiner Corona-Erkrankung samt Quarantäne noch nicht zur Verfügung. Immerhin aber darf er seine häusliche Isolation nun beenden, wie Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Rande der Partie bestätigte.

Wieder Müller: Barcas Schreck bringt den FC Bayern in Führung

Den Münchnern war nicht anzumerken, dass sie die Qualifikation für das Achtelfinale bereits frühzeitig sichergestellt hatten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Spielaufbau übernahmen sie schnell das Kommando und verlagerten das Spiel größtenteils in die Hälfte der Katalanen. Die benötigten zwar unbedingt einen Sieg, um in die K.o.-Phase einzuziehen, zeigten aber, warum sie sich trotz aller noch vorhandener individueller Qualität nicht mehr zur europäischen Spitzenklasse zugehörig fühlen sollten. Die Offensivkräfte Memphis Depay und Ousmane Dembélé warteten meist vergeblich auf passgenaue Zuspiele Frenkie de Jongs und das Spiel Sergio Busquets darf als Beweis gelten, dass überragendes Stellungsspiel im Bewegungssport Fußball wichtig, aber nicht alleine ausreichend ist.

So spielten sich die Münchner einige Torchancen heraus, ohne aber Marc-André ter Stegen im Tor Barcelonas ernsthaft zu prüfen. Als die Bayern dann aber wirklich gefährlich vor ihm auftauchten, war er chancenlos. Robert Lewandowski verschaffte sich mit einem pittoresken Tänzchen Platz gegen Gerad Piqué und fand mit seiner Flanke Thomas Müller. Dessen Kopfballbogenlampe klärte Ronald Araujo erst kurz nach der Linie. Es war Müllers 50. Treffer in der Champions League und sein achtes Tor im siebten Spiel gegen Barcelona.

Als ter Stegen neun Minuten nach Müllers Jubiläumstor erstmals realistische Chancen hatte, seiner Mannschaft zu helfen, griff er an einem wuchtigen 25-Meter-Schuss Leroy Sanés vorbei. Barca hätte zu diesem Zeitpunkt drei Tore benötigt, um das frühzeitige Champions-League-Aus doch noch abzuwenden. Doch die Mannschaft von Trainer Xavi war den Münchnern zu unterlegen, als dass sie sich wirklich Chancen auf diese Aufholjagd hätte machen können.

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Zwar gestalteten sie die zweite Hälfte kurzzeitig offener als noch den ersten Durchgang, doch die leicht veränderte Statik des Spiels hatte auch mit nachlassender Spannung der Heimmannschaft zu tun. Weil aufgrund der Corona-Maßnahmen keine Zuschauer in der Arena erlaubt waren, mussten sich die Münchner aufgrund fehlender Anfeuerung selbst straffen. Alphonso Davies gelang das auf formidable Weise. Sein Zuspiel von der Grundlinie verwertete Musiala in der 62. Minute zum dritten Treffer der Münchner.

Nagelsmann sah daraufhin den Zeitpunkt gekommen, einige seiner Stammspieler für die Bundesligapartie am Samstag gegen Mainz zu schonen. Kingsley Coman und Davies wichen für Bouna Sarr und Omar Richards. Kurz darauf durften sich noch Tanguy Nianzou und Malik Tillman unter Wettkampfbedingungen bewegen. Die Partie plätscherte daraufhin dem Ende entgegen. Was für die Katalanen das trostlose Ende der Champions-League-Saison war, bedeutete für die Münchner einen gelungenen Abend. Am Montag bekommen sie den Gegner für das Achtelfinale zugelost. Es wird wohl eine schwierigere Herausforderung werden als Partien gegen den FC Barcelona. 

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