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Impfstoff von AstraZeneca wirkt Berichten zufolge bei Senioren kaum

Fußball-Bezirksliga Nord

24.10.2020

Was macht der Inzidenzwert?

SC Altenmünster hofft auf Anpfiff der Begegnung gegen Stätzling

Das Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen den VfL Ecknach musste der SC Altenmünster absagen, weil es innerhalb der Mannschaft einen Corona-Verdachtsfall gegeben hat. „Der Test“, so Abteilungsleiter Oliver Osterhoff, „fiel zum Glück negativ aus. Am morgigen Sonntag, 15 Uhr, haben die Zusamtaler in der Fußball-Bezirksliga Nord erneut Heimrecht und treffen dabei in einem Nachholspiel auf den FC Stätzling. Doch ob die Partie letztlich auch ausgetragen werden kann, hängt davon ab, wie sich der Inzidenzwert im Landkreis Augsburg heute und morgen entwickelt.

„Im Prinzip wollen wir schon antreten“, betont Oliver Osterhoff, wobei er zu bedenken gibt, dass einige SCA-Spieler aus dem Stadtgebiet von Augsburg kommen, wo die Corona-Fallzahlen mehr als doppelt so hoch sind wie im Landkreis. Wenn gespielt wird, dann treffen die Gastgeber auf einen Gegner, der zuletzt einen richtigen Lauf hatte und jetzt sogar noch ins Aufstiegsgeschehen eingreifen möchte: „Beim 3:0-Sieg gegen Bubesheim haben wir den Gegner regelrecht hergespielt“, so Abteilungsleiter Manfred Endraß über den Sieg gegen das Spitzenteam. Jetzt möchte auch Endraß nicht mehr ausschließen, dass die Truppe von Trainer Andreas Jenik in dieser Saison noch in den Kampf um Platz zwei eingreifen kann. Zumal der komplette Kader zur Verfügung stehe und gerade die bestens besetzte Bank mit als Erfolgsgarant gelte.

Einschüchtern lässt sich von solchen Aussagen Altenmünsters Spielertrainer Peter Ferme freilich nicht. Er weiß, dass Stätzling eine starke Mannschaft hat, konnte aber bei der 0:4-Heimniederlage gegen den TSV Meitingen Mitte September vor Ort selbst beobachten, dass der Tabellenvierte auch verwundbar ist. Denkt Ferme freilich an das Hinspiel, dann schäumt er noch heute vor Wut. 2:0 führte sein Team zur Halbzeit und verschoss zudem unmittelbar vor der Pause noch einen Elfmeter. „Die hatten wir total unter Kontrolle, und dann haben wir doch noch 2:3 verloren“, möchte er an eine unterirdische zweite Halbzeit am liebsten nicht mehr erinnert werden.

Ihre Verletzungen auskuriert haben Dino Tuksar und Simon Seiter, sodass der SC Altenmünster wieder mehr personelle Alternativen hat, zumal auch Angreifer Patrick Pecher signalisiert habe, auf die Zähne beißen zu wollen und sich für die Mannschaft als Joker zur Verfügung zu stellen. (her)

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