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Pöttmes
07.06.2021

Unfälle und Unwetter: Pöttmeser Feuerwehr ist siebenmal im Einsatz

Sieben Einsätze hatte die Pöttmeser Feuerwehr am Sonntag. Vier davon gingen auf ein Unwetter am späten Nachmittag zurück.
Foto: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Unfälle und Unwetter bereiten der Pöttmeser Wehr ein ereignisreiches Wochenende.

15 Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Pöttmes bislang in diesem Jahr. Am Sonntag kamen allerdings auf einen Schlag sieben weitere Einsätze dazu. Sie wurde zu zwei Unfällen und einer Wohnungsöffnung gerufen. Vier weitere Einsätze bescherte ein Unwetter mit starken Regenfällen der Feuerwehr, berichtet Magnus Hammerl von der Feuerwehr Pöttmes.

Der erste Einsatz, zu dem die Feuerwehr Pöttmes in der Nacht auf Sonntag gerufen wurde, war ein Unfall in der Nacht auf Sonntag gegen 2.15 Uhr. Ein 17-Jähriger, der mit seinem vierrädrigen Leicht-Kraftfahrzeug auf der Schrobenhausener Straße in Richtung Inchenhofen unterwegs war, hatte bei der Einfahrt zum Pöttmeser Marktplatz laut Polizeibericht einem entgegenkommenden Auto ausweichen müssen und war gegen den Torbogen des Unteren Tores geprallt. Weil in Folge des Unfalls Betriebsstoffe ausgelaufen waren, rückte die Feuerwehr mit ihrem Mehrzweckfahrzeug und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug aus und reinigte die Fahrbahn.

Die Feuerwehr Pöttmes war in der Nacht auf Sonntag nach einem Unfall beim Unteren Tor im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen.
Foto: Magnus Hammerl, FFW Pöttmes

Gegen 10.25 Uhr wurde die Feuerwehr Pöttmes erneut alarmiert: Diesmal zu einer akuten Wohnungsöffnung im Ortsbereich.

Schwerer Unfall auf der Kreisstraße AIC1

Um 16.33 Uhr folgte der dritte Einsatz bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AIC1 zwischen Pöttmes und Inchenhofen beim Pöttmeser Ortsteil Schnellmannskreuth. Eine Autofahrerin hatte dort die Kreisstraße überqueren wollen und ein vorfahrtberechtigtes Auto auf der Kreisstraße übersehen. Die Feuerwehr Pöttmes unterstützte den Rettungsdienst und sicherte die Einsatzstelle ab.

Ein Unwetter bescherte der Feuerwehr noch vier weitere Einsätze im nordwestlichen Teil von Pöttmes. Während die Feuerwehr noch an der Unfallstelle an der AIC1 war - "bei strahlendem Sonnenschein", wie Hammerl anmerkt -, kam gegen 17 Uhr die erste Alarmierung wegen eines überschwemmten Kellers am Ende der Von-Gumppenberg-Straße ortsauswärts. Als die Einsatzkräfte dort eintrafen, sei der Gumppenberg wegen des starken Regens nicht zu sehen gewesen, so Hammerl. Die Feuerwehr pumpte den Keller aus.

Bei Unwetter ist Unterführung überschwemmt

Überschwemmt war auch ein Postzustellstützpunkt in einem ehemaligen Supermarkt - der nächste Einsatzort. Auch ein Busunternehmen in dem Bereich war betroffen. Dort war auch die Straße durch Oberflächenwasser überflutet, ebenso die Unterführung in Richtung Gumppenberg.

Dort musste die Feuerwehr außerdem die verschmutzte Fahrbahn reinigen. Mehrere Lastwagenladungen Schlamm wurden abtransportiert, so Hammerl. Betroffen war nur dieser Teil von Pöttmes. In anderen Teilen des Ortes sei die Straße trocken gewesen, berichtet Hammerl. Gegen 19.30 Uhr war der letzte Einsatz beendet. Bis Fahrzeuge und Gerät gesäubert waren, war es etwa 20.30 Uhr.


Die Feuerwehr Pöttmes war am Sonntag viermal unwetterbedingt im Einsatz. Überflutet wr zum Beispiel die Unterführung Richtung Gumppemberg von der von-Gumppenberg-Straße kommend.
Foto: Magnus Hammerl, Ffw Pöttmes

Die Einsatzhäufung an diesem Tag hat Hammerl nicht überrascht: "Es war Volksfestsonntag", sagt er. Das Volksfest in Pöttmes war zwar coronabedingt abgesagt, dass sich Einsätze unterschiedlicher Art an diesem Tag häufen, habe in Pöttmes aber eine gewisse Tradition, sagt Hammerl.

Auch in Echsheim gibt es Unwettereinsätze

Einsätze durch das Unwetter gab es auch im Bereich des Pöttmeser Ortsteils Echsheim. Wie Kommandant Richard Gietl berichtet, pumpte die Feuerwehr Echsheim ab 17 Uhr drei Keller und zwei Garagen aus, alle im Echsheimer Unterdorf, am Ortsausgang in Richtung Reicherstein, gelegen. Unterstützt wurde sie dabei von der Feuerwehr aus Baar. Ansonsten scheint das Wittelsbacher Land verschont geblieben zu sein. Kreisbrandrat Christian Happach waren keine weiteren Einsätze am Sonntag bekannt, wie er auf Anfrage unserer Redaktion berichtete. (bac)

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