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Fußball-Landesliga

25.11.2017

Aindling will Absturz vermeiden

Bloß nicht ausrutschen, heißt es beim TSV Aindling (rechts Julian Mayr) gegen Türkspor Augsburg. Im vergangenen Jahr musste sich die Elf vom Schüsselhauser Kreuz nach starker Leistung knapp geschlagen geben. Jetzt will Trainer Thomas Wiesmüller einen Dreier gegen die Augsburger einfahren.
Bild: Sebastian Richly

Gegen Türkspor Augsburg kann der TSV Boden gut machen. Allerdings stehen gleich hinter mehreren Spielern Fragezeichen. Vor allem Simon Fischer hat es erwischt.

Die Weihnachtsfeier wollte man auf einem einstelligen Tabellenplatz in der Landesliga feiern. Diese Vorstellung hatte im Sommer zwar keiner beim TSV Aindling offiziell formuliert, aber der Wunsch war sicher da. Dass dieses Vorhaben misslungen ist, das ist seit Wochen klar. Es gibt daneben noch genügend andere Teams, die sich ebenfalls mehr oder weniger weit hinter den Erwartungen bewegen. Türkspor Augsburg, am Sonntag um 14 Uhr zu Gast am Lechrain, gehört gewiss in diese Kategorie.

Auch Aindlings Gegner hat Probleme

Der amtierende Vizemeister war in der Relegation am TSV Landsberg gescheitert und musste daraufhin das Thema Bayernliga zu den Akten legen. Gleichwohl wurden die Augsburger von vielen Beobachtern wieder zu den Favoriten auf den Aufstieg gezählt. Der große Umbruch im Kader war sicher ein Grund dafür, dass die Erfolgskurve eher nach unten zeigt. Zuletzt gelang Türkspor zu Hause ein 3:1-Sieg über Stätzling, zuvor sprangen in sechs Partien nur drei Unentschieden heraus. Wie es im Fußball so üblich ist, wackeln bei Misserfolgen die Trainerstühle. Erst ging Pavlos Mavros von Bord, dann verabschiedete sich auch Ivan Konjevic. Nun ist Herbert Wiest für das Team zuständig. Der 54-Jährige hatte erst im Sommer beim A-Klassisten SV Baar übernommen.

Aindlings Trainer Thomas Wiesmüller will sich davon nicht sonderlich beeindrucken lassen: „Ich schätze die Türken nach wie vor als stark ein. Vom Kader her sind die richtig gut besetzt.“ Er sieht Parallelen zum Team zwei des FV Illertissen, wo zuletzt ein 2:2 erzielt wurde: „Wir können uns kompakt stellen und schnell nach vorne spielen.“ Wiesmüller betont noch einmal, wie wichtig es ihm ist, die letzten beiden Heimspiele über die Bühne zu bringen: „Unser Spiel in Illertissen war nicht schlecht, unsere Jungs sind heiß.“ Der Platz in Aindling ist in einem guten Zustand; zumindest galt die Aussage am Freitag.

Wolfgang Klar könnte in die Innenverteidigung zurückkehren. Die andere Option sieht so aus, dass dort erneut Julian Mayr neben Michael Hildmann agieren wird. „Trotz der zwei Gegentore haben die Jungs das ordentlich gemacht“, blickt der Coach zurück auf Illertissen und lässt sich die Entscheidung für Sonntag noch offen. David Englisch gehört wie Daniel Ritzer und Lukas Wiedholz zu den TSV-Akteuren, die 2017 nicht mehr auf dem Platz stehen werden. Patrick Modes verspürte nach seinem Comeback wieder Schmerzen am lädierten Fuß, er sollte aber in der Startelf auftauchen.

Hinter Stürmer Simon Fischer steht dagegen ein Fragezeichen für Sonntag. Er erhielt zuletzt gegen Illertissen vom gegnerischen Keeper einen Tritt in den Unterleib. Obwohl der Stürmer deswegen zweimal das Aichacher Krankenhaus aufsuchte, ist ungewiss, ob er rechtzeitig fit wird.

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