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Fußball-Bezirksliga

16.11.2019

Derby: Aindling empfängt Hollenbach

Im Hinspiel konnten die Hollenbacher (links Georg Witzenberger gegen Michael Hildmann) den TSV Aindling erfolgreich abdrängen. Wie sieht es im Rückspiel am Schüsselhauser Kreuz am Sonntag aus?
Bild: Sarina Schäffer

Im Derby gegen den TSV Hollenbach kann der TSV Aindling am Sonntag wieder auf Michael Hildmann und Felix Danner zurückgreifen. Was macht Frederik Meissner?

In seinen Heimspielen ließ der TSV Aindling in dieser Saison der Fußball-Bezirksliga Nord so manchen Wunsch unerfüllt. Beispielsweise vor zwei Wochen beim 1:4 gegen den VfL Ecknach. Am Sonntag um 15 Uhr bietet sich zum letzten Mal im Jahr 2019 die Gelegenheit, am Schüsselhauser Kreuz einen besseren Eindruck zu hinterlassen. Gegner ist der Nachbar aus Hollenbach.

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Das torlose Remis am vergangenen Samstag in Günzburg hatte zumindest einen positiven Aspekt: Erstmals seit dem 3. Oktober blieb die Mannschaft ohne Gegentreffer. Dass auch vorne die Null stand, das hat nicht nur Trainer Roland Bahl weniger gefallen: „Wir tun uns gerade schwer, selbst ein Tor zu schießen. In der zweiten Halbzeit waren wir feldüberlegen und hatten auch ein Chancenplus, am Anfang war Günzburg näher am Tor.“ Also konnte man von einer gerechten Punkteteilung reden. Bahl stellt eine Beobachtung heraus: „Die Arbeit gegen den Ball war besser. Auf dem müssen wir aufbauen und uns vorne verbessern, damit wir Hollenbach Paroli bieten können.“ An das Duell mit dem Lokalrivalen in der Vorrunde, das damals mit einem 2:0-Erfolg für die Hausherren endete, kann er sich noch gut erinnern und folgert daraus: „Ich sehe schon Chancen, dass wir das Spiel zuhause gewinnen.“ Wenn Bahl seine Mannschaft fürs letzte Heimspiel instruiert, wird er nicht zuletzt darauf hinweisen, dass Hollenbach vor nicht allzu langer Zeit das Spitzenteam aus Bubesheim gleich mit 5:0 bezwang.

Wegen Studium: Meissner fehlt Hollenbach

Für Zuversicht im Lager der Gastgeber sollte die Tatsache sorgen, dass die personelle Lage sich besser darstellt als zuletzt. Die Sperre von Michael Hildmann ist abgelaufen und die gesundheitlichen Probleme bei Felix Danner gehören der Vergangenheit an. Zwei Alternativen mehr also für den Kader, der zuletzt Lücken aufwies.

Derby: Aindling empfängt Hollenbach

Die einzige Lücke beim TSV Hollenbach gibt es beim TSV Hollenbach auf der Trainerposition am Wochenende. Cheftrainer Christian Adrianowytsch ist privat verhindert. Dafür gibt Co Christoph Burkhard die Kommandos. Verzichten müssen die Hollenbacher allerdings ab sofort auf Frederik Meissner. Der letztjährige Co-Trainer und Torjäger kam in dieser Saison erst drei Mal zum Einsatz. Nun hat ihn das Studium nach Kassel verschlagen. Das

Duell gegen den TSV Aindling ist für die Elf aus dem Krebsbachtal immer etwas Besonderes. Nicht aufgrund der geografischen Nähe, sondern aufgrund der Tatsache, dass Hollenbach vor zehn Jahren noch gegen die Dritte Mannschaft der Aindlinger in der A-Klasse ran musste. Aktuell steht Hollenbach vor Aindling. Hollenbachs Kapitän Angelo Jakob erklärt das Erfolgsgeheimnis: „Wir haben einen breiten Kader und können Ausfälle meistens adäquat ersetzen. Unser Ziel war vor der Saison ein einstelliger Tabellenplatz. Das ist realistisch.“

Der in Affing lebende Jakob, bezeichnet Hollenbach inzwischen als seine fußballerische Heimat. „Der Zusammenhalt auf und neben dem Platz ist klasse, es macht Spaß. Da hängt man schon mit dem Herzen dran.“ Mittlerweile spielt Jakob seine fünfte Saison im Krebsbachtal und zählt zu den Leistungsträgern. „Die Aindlinger dürfen wir trotz ihrer jüngsten Ergebnisse keinesfalls unterschätzen. Sie haben Qualität in ihrer Mannschaft.“, warnt Jakob. „Wir wollen aggressiv und als kompakte Einheit auftreten. Wir müssen selbst etwas für das Spiel machen und den Ball wollen, nicht nur auf Konter lauern.“ (mit nzf)

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