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Fußball-Bezirksliga

05.05.2019

Ecknach beklatscht den Klassenerhalt

Michael Eibel (links) und Bashar Broo freuen sich über über den 4:0-Erfolg des VfL Ecknach und den damit verbundenen Klassenerhalt.
Bild: Sarina Schäfer

VfL besiegt Glött. Hollenbacher Aufstiegsträume platzen. Aindling unterliegt beim Meister.

Während der VfL Ecknach durch einen souveränen Sieg in der Liga bleibt, sind die Aufstiegsträume des TSV Hollenbach nun wohl ausgeträumt. Aindling kann dem Meister diesmal kein Bein stellen.

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Bubesheim – TSV Hollenbach 2:1

Eine halbe Stunde lang stand der TSV in der Blitztabelle auf Rang zwei. Dann aber schlug der Gastgeber zurück und siegte trotz numerischer Unterlegenheit mit 2:1. Beide Teams tasteten sich erst einmal ab, wobei die Gastgeber etwas nervöser wirkten. Hollenbach hatte bis auf eine Szene alles im Griff. Christoph Burkhard brachte einen Freistoß vor das Tor, wo Frederik Meissner den Ball ins kurze Eck beförderte. Nach einem harten Foul von Steffen Hain an Meissner gab es plötzlich eine Rudelbildung. Dabei ließ sich der erst kurz zuvor ins Spiel gekommene Bubesheimer Butrint Qollaki gegenüber Hollenbachs Coach Christian Adrianowytsch zu einer Tätlichkeit hinreißen, was Schiedsrichterin Weber auf Hinweis ihres Assistenten mit Rot ahndete. Rund um Qollakis Abgang spielten sich tumultartige Szenen ab. Mit der Hinausstellung ging aber die Souveränität im Hollenbacher Spiel verloren, die Gäste leisteten sich plötzlich folgenschwere Fehler und Bubes- heim bestrafte das. Nach einem Fehlpass von TSV-Kapitän Angelo Jakob steckte Axel Schnell für Akpaloo durch, der eiskalt ins kurze Eck traf (67.). Nur fünf Minuten später war die Defensive der Rot-Weißen bei einem Eckball wieder nicht im Bilde – Nico Lonsinger konnte fast ungehindert zum 2:1 einköpfen (72.). Von diesem Schock erholte sich Hollenbach nicht mehr, Torhüter Rainhold Tinni verhinderte sogar noch den dritten Gegentreffer, als er einen Freistoß von Polat parierte (83.). (mika)

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TSV Hollenbach Tinni, Simon Ruisinger, Adrianowytsch, Dennis Ruisinger, Knauer, Jakob, Meyer, Mayr, Meissner, Witzenberger (76. Jonas Ruisinger), Burkhard.

Tore 0:1 Meissner (34.), 1:1 Akpaloo (67.), 2:1 Lonsinger (72.) Rot Qollaki (45.+2/Tätlichkeit/Bubesheim) Schiedsrichterin Weber (Kaufering) Zuschauer 250.

Ehekirchen – TSV Aindling 4:1

Der Meister zeigte in einem guten Bezirksligaspiel von Beginn an, wer der Chef im Ring ist. Von Anfang an drückte man aufs Tempo und erspielte sich mehrere Chancen. In der 17. Minute fand eine Flanke Fabian Scharbatke, der den Ball ins Tor drosch. Nach einen langen Ball von Patrick Modes drängte Simon Lenk Alexander Lammer bis auf die Grundlinie ab. Zur Überraschung aller schoss er den Ball aus unmöglichem Winkel zum Ausgleich ins Gehäuse. Danach kam Aindling besser ins Spiel. Modes blieb allein vor Lenk nur zweiter Sieger, der Nachschuss wurde von der Hintermannschaft geblockt. Schmaus holte sich an der Mittellinie den Ball ab und zog über die linke Seite Richtung Strafraum. Nach einem schönen Doppelpass mit Christoph Hollinger überlupfte er Aindlings Schlussmann Florian Peischl zur erneuten Führung. Nach 55 Minuten schickte Schmaus den immer gefährlichen Scharbatke auf die Reise. Der Pöttmeser lief der Hintermannschaft davon, umkurvte Peischl und schob zum 3:1 ein. Danach wurde das Spiel ausgeglichener und es ergaben sich Chancen auf beiden Chancen. Die größte Möglichkeit für Aindling vergab Modes aus fünf Metern per Kopf. Den Schlusspunkt setzte FCE-Spielertrainer Michael Panknin. (AN)

TSV Aindling Peischl, Schöttl, Ettner, Stach (59. Inan), Hildmann, Buchhart, Wiedholz (64. Huber), Stoll, Modes, Lammer, Knauer (77. Thiel).

Tore 1:0 Scharbatke (18.), 1:1 Lammer (28.), 2:1 Schmaus (30.), 3:1 Scharbatke (55.), 4:1 Panknin (87.) Schiedsrichter Reiner (Bissingen) Zuschauer 150

VfL Ecknach – SSV Glött 4:0

Der SSV Glött scheint der Mannschaft des VfL Ecknach zu liegen. In der Hinrunde setzte sie sich bei diesem Verein mit 7:1 durch, am Sonntag ließ sie zu Hause ein 4:0 folgen. Damit ist klar: Glött steigt in die Kreisliga ab, Ecknach spielt auch in der Saison 2019/20 in der Bezirksliga. Ein VfL-Kicker durfte sich gestern besonders freuen: Daniel Framberger, der Spielertrainer, feierte sein Comeback, nachdem bei ihm am 21. Oktober ein Kreuzband gerissen war. „Ich bin seit einigen Wochen im Training. Wenn ich mich nicht sicher gefühlt hätte, hätte ich nicht gespielt“, sagte Framberger und verwies auf die angespannte personelle Lage, die ihn ebenfalls dazu veranlasste, früher als gedacht die Fußballschuhe wieder zu schnüren: „Das ist schon krass früh.“ Michael Eibel unterstrich mit seinen Saisontoren 14 und 15 seinen Stellenwert für Ecknach. „Jetzt sind wir froh, dass wir es fix gemacht haben“, kommentierte Framberger die Tatsache, dass man bei 41 Zählern keinen bangen Blick mehr nach unten werfen muss. (jeb)

VfL Ecknach Helfer, Mühlberger, Huber, Glas, Eibel (83. Egen), Plesner, Framberger, Grimm, Broo, Obermeyer (78. Elbl), Jung (68. Jusczak).

Tore 1:0 Eibel (37./Foulelfmeter), 2:0 Jung (55.), 3:0 Broo (61.), 4:0 Eibel (78.) Schiedsrichter Heiß (Königsbrunn) Zuschauer 130.

FC Affing – SV Donaumünster 1:1

Die Affinger hatten gleich mehrere Male Grund zum Hadern mit dem Fußballgott. Beispielsweise mit dem späten Ausgleich, den Jürgen Sorg in der 88. Minuten mit seinem zwölften Saisontreffer herstellte. Marco Wanner hatte die Hausherren in Führung gebracht, als er einen Freistoß ins Kreuzeck beförderte. Maximilian Schacherl und Florian Kronthaler trafen jeweils die Latte und verpassten somit die Chance, hier bereits das 1:0 gegen den Absteiger herzustellen. Positiv war aus Affinger Sicht jedenfalls die Tatsache, dass Maximilian Merwald eingewechselt werden konnte. (jeb)

FC Affing Scherer, Kalkan, Dörr, Palatin, Lipp, Krebs, Reiter, Kronthaler, Schacherl (45. Jusufovic), Kindermann (82. Merwald), Wanner (86. Piller).

Tore 1:0 Wanner (69.), 1:1 Sorg (88.) Schiedsrichterin Klamper (Langenneufnach) Zuschauer 50.

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