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Emersacker

29.05.2020

Flexibus im Holzwinkel - Emersacker Rat stimmt zu, doch das reicht noch nicht

Der Gemeinderat in Emersacker hofft auf einen Flexibus im Holzwinkel.
Bild: Marcus Merk (Archiv)

Plus Schon einmal scheiterte die Idee eines Flexibusses, nun hat der Emersacker Rat der Idee zugestimmt. Was zur Realisierung noch nötig ist und wann der Bus starten könnte.

Schon einmal hatte man sich vor einigen Jahren im Holzwinkel Gedanken über eine Verbesserung des Nahverkehrs – insbesondere auf den Querverbindungen zwischen den Gemeinden – gemacht. Damals war die Idee eines Flexibusses gescheitert. Nun liegt noch einmal ein Konzept auf dem Tisch, das die Holzwinkelgemeinden, Altenmünster, Zusmarshausen und Horgau miteinander vernetzen soll.

Im Kreistag wurde beschlossen, dass das vorgestellte Konzept, nach dem es beispielsweise möglich ist, in einem Kleinbus von Heretsried nach Welden oder von Emersacker nach Altenmünster oder Zusmarshausen zu fahren, weiterverfolgt werden soll. Die staatliche Förderung des Projekts liegt bei 50 Prozent. Vom verbleibenden Rest trägt der Landkreis 60 Prozent der Kosten. Was noch übrig bleibt, solle auf die teilnehmenden Kommunen umgelegt werden.

Wenn alle Kommunen zustimmen könnte der Flexibus 2021 den Betrieb aufnehmen

Für Emersacker, wo das Vorhaben jetzt auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand, wären das jährlich etwa 5000 Euro. Eine Realisierung wäre Ende 2021 möglich – wenn alle beteiligten Kommunen dem Projekt zustimmen. Bürgermeister Karl-Heinz Mengele sah den Flexibus als einmalige Chance zur Stärkung der Mobilität im ländlichen Raum. Der Gemeinderat stimmt dem Projekt einstimmig zu.

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Mengele informierte bezüglich der Haushaltsrechnung, dass in der Gemeinde besonders die Ausgaben für die Kinderbetreuung herausstechen. Grund sei vor allem ein guter Betreuungsschlüssel sowie, dass sehr viele Erzieherinnen zum Personal gehörten. Man müsse dies genauer betrachten. Um das Defizit zu verringern, seien im vergangenen Jahr bereits die Gebühren erhöht worden.

Weitere Themen der Gemeinderatssitzung waren:

  • Für die Sommerferien sollen wieder zwei bis drei Ferienarbeiter im Alter von 16 bis 17 Jahren eingestellt werden. Gearbeitet werden kann maximal vier Wochen zu einem Stundenlohn von sieben Euro.
  • Derzeit liegen Flächennutzungsplan und Bebauungsplan öffentlich aus. Mit dem Ingenieurbüro soll in den kommenden Tagen über die Ausschreibungen gesprochen werden.
  • Die Stuckarbeiten gehen laut Bürgermeister Mengele voran, andere Arbeiten ruhen – auch aufgrund der Corona-Pandemie. Weitere Aufträge können derzeit nicht vergeben werden, weil Entscheidungen zu Zuschüssen fehlen. Das Amt für Ländliche Entwicklung wird sich demnächst vor Ort ein Bild von der Baumaßnahme machen.

Das Rathaus in Emersacker und die Verwaltungsgemeinschaft Welden haben wieder zu üblichen Zeiten geöffnet

Bürgermeister Mengele informierte, dass die VG Welden und das Rathaus in Emersacker wieder zu den üblichen Öffnungszeiten besetzt seien. Seit Montag dürfen Vorschulkinder und ihre jüngeren Geschwister wieder den Kindergarten besuchen. Wann das Kinderhaus wieder für alle Kinder geöffnet sei, könne er derzeit nicht sagen.

im Schloss: Im BHKW im Schloss ist am Generator ein Totalschaden aufgetreten. Mengele bat sein Gremium, sich Gedanken um Alternativen zu machen. Zur Debatte stünden zum Beispiel ein Nahwärmenetz eines Nachbarn, die Erneuerung der Erdgastherme oder ein BHKW-Betreibermodell von Erdgas Schwaben.

Feuerwehr: Es soll ein zusätzliches Alarmsystem gekauft werden

Für Wartungsarbeiten an der Schlauchwaschmaschine und der Abgasabsauganlage entstehen Kosten von 1800 Euro. Heinz Seemiller hat nach vielen Jahren vorbildlicher Arbeit sein Amt als Gerätewart niedergelegt. Mengele informierte, dass seit 1. April Manfred Hiemer und Johann Stegmiller jun. Nachfolger für dieses Amt sind.

Zur Alarmierung der Feuerwehr soll das Zusatzsystem Alamos angeschafft werden. Kommandanten, Gruppenführer und Maschinisten werden damit frühzeitig informiert, auf welchen Einsatz sie sich einstellen müssen. Die Kosten betragen jährlich etwa 100 Euro. Das System kann jährlich gekündigt werden.

Für die Brücke am Radweg beim Insektenhotel soll nach einer Alternative zu Holz gesucht werden.

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