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Neusäß

19.07.2020

Lernen zuhause: Digitale Geräte für Familien in Neusäß

Moderne Technik ist für den Unterricht inzwischen unverzichtbar.
Bild: Lukas Schulze, dpa

Plus Die Stadt Neusäß stattet fünf Schulen mit Leihgeräten aus. Damit soll Familien ohne geeignete Ausstattung in der Corona-Pandemie geholfen werden.

Es gibt mehr Unterstützung fürs Lernen zuhause: Die Schulen und Schulaufwandsträger können durch ein Sonderbudget des Freistaates mehr digitale Geräte anschaffen und an Familien verleihen, die über keine geeignete Ausstattung verfügen. Die Stadt Neusäß macht von diesem Angebot Gebrauch.

Im Nachtragshaushalt sind vom Finanzausschuss für die Leihgeräte an fünf Schulen jeweils 7000 Euro eingestellt worden. „Wir wollten auf das Sonderprogramm ad hoc reagieren“, so Kämmerer Ulrich Zillner. Das Kultusministerium habe den Zuschuss in Höhe von 35000 Euro bereits schriftlich zugesichert. Die Verwaltung darf durch den nachträglich genehmigten Posten die Geräte kaufen. Sie sind für folgende Schulen vorgesehen: Ägidiusschule, die Grundschulen Westheim, Täfertingen, Steppach sowie Grund- und Mittelschule Am Eichenwald.

Arbeiten am Wasserleitungsnetz in Neusäß

Zusätzliche Maßnahmen stehen im Stadtgebiet auch für die Wasserversorgung an. Geplant sind Ausgaben für die Reparatur der Schieberkreuze, der Rückbau von Totleitungen und die Ertüchtigung des Leitungsnetzes.

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Landtagsabgeordneter Johannes Hintersberger ( CSU) hatte im Mai berichtet, dass die Stadt Neusäß in diesem Jahr 600 000 Euro Zuschuss für den Neubau der Kitas in Steppach und an der Oskar-von-Miller-Straße sowie 418000 Euro für die Sanierung der Grund- und Mittelschule Am Eichenwald bekommt. Das ist weniger als gedacht. Im Haushalt 2020 hatte die Stadt eigentlich mit einem Zuschuss von 900000 Euro für den Neubau in der Oskar-von-Miller-Straße gerechnet. Der Ansatz bei den Einnahmen wurde daher im Nachtragshaushalt reduziert. Insgesamt bekommt die Stadt für den Neubau 3,6 Millionen Euro staatliche Förderung. Der Freistaat könne die Zahlungen allerdings über die Jahre je nach Kassenlage verteilen, erklärte Kämmerer Zillner den Stadträten. Auch hier habe die Corona-Krise ihre Auswirkungen.

In Neusäß ist die Sorge vor einer hohen Kreisumlage groß

Beim Blick auf die Kreisumlage richtete SPD-Stadtrat Christian Rindsfüßer einen Appell an Bürgermeister Richard Greiner, der für die CSU im Kreistag ist. Da sich die Höhe der Umlage nach den Steuereinnahmen der Kommunen aus den Vorjahren berechnet, sollte hier rechtzeitig über eine Entlastung diskutiert werden. Ziel müsse sein, dass die Kommunen im Jahr 2021 nicht so viel zahlen müssten. Greiner bestätigte, dass die Kreisumlage nach den „Boomjahren“ 2018 und 2019 berechnet werde.

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