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Anhausen

28.04.2019

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Maximilian Wiedemann steht beim SSV Anhausen zwischen den Pfosten und trägt die Kapitänsbinde.
Bild: Oliver Reiser

Schon der Vater von Anhausens Maximilian Wiedemann war Torhüter und Bayern-Fan. Was er zum umstrittenen Elfmeter gegen Bremen sagt

Seit Maximilian Wiedemann fünf Jahre alt ist, steht er beim SSV Anhausen im Fußballtor. Kein Wunder, denn schon sein Vater Bernd war Torhüter, hat beim TSV Ustersbach gespielt. 22 Jahre später hütet der inzwischen 27-jährige Maschinenbauingenieur, der aus dem Diedorfer Ortsteil Oggenhof stammt, noch immer das Tor seines Heimatvereins. Mit dem SSV ist er vor zwei Jahren in die Kreisliga Augsburg aufgestiegen, führt die Mannschaft inzwischen als Kapitän auf den Rasen. Normalerweise hat er auf dem Rasen eine Viererkette vor sich, diesmal ist es die AL-Elferkette.

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Bunte oder schwarze Schuhe?

Ganz klar schwarz! Aber das Wichtigste ist, dass sie passen. Als Torwart bevorzuge ich das Modell World Cup, weil die Stollen haben und man damit mehr Halt beim Abspringen hat.

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FCA oder FCB?

Ganz klar FC Bayern. Das wurde mir schon in die Wiege gelegt. Mein Vater hatte eine Dauerkarte, als der FCB noch im Olympiastadion gespielt hat. Da durfte ich oft mit. Ob das im Spiel gegen Bremen ein Elfmeter war? Neutral gesehen eher nicht. Ich hätte ihn nicht gegeben. Warum sich der Schiedsrichter nicht die Zeitlupe angeschaut hat, weiß ich nicht. Aber egal – Bayern ist im Finale.

Neuer oder Ter Stegen?

Noch Neuer. Früher war er ganz klar die Nummer eins. Aber seit seiner langen Verletzungspause könnte man zu Ter Stegen umschwenken. Zumal der bei Barcelona absolute Topleistungen abliefert. Mein Vorbild als Bub war Oliver Kahn, später dann Manuel Neuer.

Plärrer oder Disco?

Beides. Gestern Abend waren wir zum Beispiel mit der Mannschaft auf dem Plärrer. Lederhose und Tracht gehören da natürlich dazu.

Fisch oder Fleisch?

Ich esse beides, mag aber eher Fleisch. Wenn ich für mich selbst koche, wird alles frisch gemacht. Fleisch mit Ofengemüse ist meine Spezialität. Mein Lieblingsgericht ist Zwiebelrostbraten mit Kässpätzle. Den bestelle ich mir meist im Restaurant. Zu Hause ist das zu aufwendig.

Ordnungsfanatiker oder Chaot?

Eher Ordnungsfanatiker. Ich bin im März von zu Hause ausgezogen und habe jetzt eine eigene Wohnung. Die muss ich selber sauber halten.

Frühaufsteher oder Langschläfer?

Da ich unter der Woche um sechs Uhr raus muss, um zur Arbeit zu gehen, würde ich mich als Frühaufsteher bezeichnen. Am Wochenende probiere ich es dann länger. Aber spätestens um 9 Uhr bin ich ausgeschlafen (lacht).

Helene Fischer oder AC/DC?

Ich höre eigentlich querbeet. In der Kabine läuft bei uns schon mal Helene Fischer. Oder Mallorca-Hits (lacht). Hauptsache was zum mitsingen. Nicht so hard und heavy.

Kraftraum oder Waldlauf?

Weder noch (lacht)! Am liebsten mache ich Torwarttraining mit unserem Torwarttrainer Bernhard Lehmeyer.

Wildwuchs oder Babypo?

Zurzeit trage ich Bart, also eher Wildwuchs. Das tragen jetzt viele. Und ich bin auch ganz zufrieden damit. Es gefällt mir und es ist pflegeleicht.

Kreisliga oder Kreisklasse?

Auf jeden Fall Kreisliga. Damit sind wir in Anhausen auch ganz zufrieden. Höher zu spielen macht wenig Sinn, weil man da ja wieder Auswärtige holen müsste. Die Kreisliga Augsburg finde ich sehr attraktiv, weil fast jedes Spiel ein Derby ist. Das macht schon Spaß. Deshalb wollen wir auch unbedingt drin bleiben. Einen Punkt brauchen wir noch. Vielleicht können wir den ja schon am Sonntag gegen Neusäß holen. An das Hinspiel habe ich schlechte Erinnerungen. Da habe ich mich verletzt, musste anschließend mit einer Ellenbogenprellung vier Wochen pausieren. (oli)

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