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Bezirksliga Nord

18.04.2015

Der Blick geht weiter nach oben

Hoch hinaus wollen Thomas Hanselka (rechts) und der SV Cosmos Aystetten. Matthias Langkait und der TSV Wertingen aber ebenfalls. Im Spitzenspiel geht es um den Relegationsplatz zur Landesliga.
Bild: Andreas Lode

Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, steht für Aufsteiger Cosmos Aystetten im Spitzenspiel in Wertingen der Landesliga-Relegationsplatz im Blickpunkt

Vier Punkte trennen den seit Mittwoch mit dem TSV Neusäß punktgleichen SV Cosmos Aystetten in der Fußball-Bezirksliga Nord vom morgigen Gegner TSV Wertingen. Der will als Tabellenfünfter ebenfalls noch um den Relegationsrang mitspielen. Da kann man getrost von einem Spitzenspiel sprechen, das da am Sonntag um 15 Uhr auf dem Wertinger Judenberg angepfiffen wird.

Es gibt Spiele, nach denen würde man am liebsten gleich wieder die Fußballschuhe schnüren, um die Scharte auszuwetzen. Eine solche Partie erlebte der SV Cosmos Aystetten am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten TSV Möttingen, als man nicht über ein 2:2 nicht hinauskam. Die Truppe um Kapitän Philipp Pistauer, die den frühen Rückstand zunächst noch gedreht hatte, bekam in der 89. Minute eine kalte Dusche verpasst und verschenkte zwei wichtige Punkte im Kampf um den zweiten Platz. Noch Minuten nach dem Abpfiff standen die Verantwortlichen konsterniert auf dem Aystetter Geläuf und begannen damit, die gefühlte Niederlage aufzuarbeiten.

Eine brutal starke Mannschaftsleistung

Trainer Paolo Mavros hatte im Nachgang wohl die richtigen Worte gefunden, denn nur drei Tage später zeigte sich der Tabellendritte beim schweren Auswärtsspiel in Ziemetshausen wie verwandelt und entführte im Stile einer Spitzenmannschaft verdient drei Punkte. Mavros gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn er an den 2:1-Erfolg zurückdenkt: „Das war eine brutal starke Mannschaftsleistung.“

Der 42-jährige Grieche ist ein wenig verwundert darüber, dass sich seine Jungs momentan auf fremden Plätzen etwas leichter zu tun scheinen. „Ich hab keine Ahnung, warum das so ist“, so der Coach, der immer noch schwer am Ausfall von Mittelfeldspieler Martin Greif zu knabbern hat. Der 31-jährige Routinier zog sich gegen Möttingen einen Innenbandriss im Knie mit Knorpelschaden zu und fällt wohl noch einige Wochen aus. „Eine Katastrophe“, so Mavros, der den morgigen Gegner aus Wertingen vor Saisonbeginn zu seinem persönlichen Aufstiegsfavoriten auserkoren hat und deshalb sein Team eindringlich warnte.

In Aystetten herrscht weiter Optimismus und so stimmt auch Abwehrrecke Daniel Michl in die positive Grundstimmung mit ein: „Wir haben ein sehr gutes Gefühl und fahren top motiviert nach Wertingen. Die haben grad einen Lauf und wären mit einem Sieg gegen uns wieder gut im Geschäft. Aber wir werden alles geben, damit wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen können.“ Es wären wichtige Zähler im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga.

„Man kann schon sagen, dass Aystetten der schwierigste Gegner nach der Winterpause ist. Es ist eine spielerisch starke, erfahrene Mannschaft. Die Tabelle belegt, dass sie auch zu Recht da oben stehen“, analysiert Interims-Spielertrainer Moritz Hempel. Aus dem Hinspiel gibt es noch etwas gutzumachen, da haben die Wertinger mit 0:3 verloren.

Trotz aller Euphorie möchte Paolo Mavros aber noch einmal an das Erreichen des ursprünglichen Saisonziels Klassenerhalt erinnern: „Wir haben seit Mittwoch 45 Punkte und den Klassenerhalt somit hundertprozentig gesichert.“

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